Nigeria Connection - Vorschussbetrug

Nachlass-Vorschussbetrug - SCAM




(27.06.2010)

Massenhaft Emails der Nigeria Connection



Nachlass Empfänger gesucht... Nach wie vor erreichen Millionen von Emails der berüchtigten Nigeria Connection ihr Ziel... Trotz Spam-Filter.
Zweck dieser Emails ist es, die Empfänger durch Versprechungen dazu zu bewegen, eine bestimmte Summe als Vorschuss zu zahlen, um später einen weitaus größen Betrag erhalten zu können.

Wie stellt sich der Vorschussbetrug durch die Nigeria Connection dar?

Eine Variante ist folgende... Man erhält eine Email deren Absender vorgibt, ein Anwalt, ein Bankangestellter oder hoher Regierungsbeamter zu sein. Dieser schildert, dass ein Ausländer (oft ein Landsmann des Adressaten), der in seinem Land gelebt hat verstorben sei und ein sehr großes Vermögen hinterlassen habe. Weiterhin wird geschildert, dass diese Person keine lebenden Erben habe und dass das Vermögen brach liege. Der Absender gibt an, das es möglich sei, das Geld auf ein Konto in Deutschland zu überweisen und bitte um Hilfe des Empfängers der Email. Dieser soll dafür, dass er sein Konto für den Empfang des Geldes zur Verfügung stellt den Betrag mit dem Absender teilen. Bei Interesse des Emailempfängers wird alles mit einer Vielzahl echt aussehender Dokumente belegt.

Geht der Empfänger der Email auf das Angebot ein und gibt seine Zustimmung, erhält er nach einiger zeit die Nachricht, das es kleinere Komplikationen gäbe. So sei es notwendig mehr
oder minder hohe Beträge zu zahlen, zum Beispiel als Bestechungsgelder oder als Bankgebühren, um an das Geld zu kommen. Der Betrag kann recht hoch sein und einige tausend Euro betragen, aber ist im Vergleich zur in Aussicht gestellten Summe doch gering. So fallen viele in Erwartung der riesigen Summe darauf rein und zahlen. Ist die Zahlung erfolgt, hört man nie mehr etwas von dem vermeintlichen Partner.

Da derartiger Betrug durch nigerianische Banden strark betrieben wird, hat sich für diese Banden die Bezeichnung Nigeria Connection durchgesetzt. Aber die Versender verwenden inzwischen eine Vielzahl anderer Länder, meist in Afrika.


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