Touch FX-Online Investmentclub - seriös?

Schwarze Schafe unter den HYIP Programmen. SCAM
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Touch FX-Online Investmentclub - seriös?

Beitrag von Tommy » Di 7. Aug 2012, 11:45

Hallo,

Supererträge und HYIP; Wahnsinn.

Gibt es wirklich Leute, die an Supererträge und HYIP gleuben?

Sorry, aber meine langjährige Berufserfahrung zeigte mir deutlich, dass wirklich fast alle (sagen wir einmal 99,99%) „schwarze Schafe“ sind.

Wie sollen denn Erträge in Höhe von 20, 30, 40, 50, 60, 70 , 80, 90, 100 oder sogar noch mehr % relativ Risikolos erwirtschaftet werden? Hohe Erträge sind zwar schon möglich; aber durch HYIP’s?

Da wären ja (meist hochbezahlte) Profi-Asset-Manager ganz schön dumm. Leute, immer ein wenig realistisch bleiben; bitte.

Kapitalaufbau ist „Rendite x Zeit“. Und nicht „Wahnsinnsrenditeversprechen x Zeit + Gier nach mehr“.

Dabei ist „Geld anlegen“; ein wirklich schönes Thema. Und meine persönliche Meinung ist, dass man sicherlich vieles anderes machen kann.

Es ist ja auch wirklich an der Zeit neue Wege zu gehen.

Warum?

1. Die steigende Steuerlast
2. Die steigenden Verbrauchskosten
3. Die Altersuhegeld-Situation (also Rente)
4. Die fallenden Zinsen

Soll man da wirklich noch die Wege gehen, die man schon vor 10, 15, 20 Jahren – oder noch länger her – gegangen ist? Bestimmt nicht. Aber HYIP’s sind für mich keine realistischen Alternativen.

Die Wahl der Kapitalanlage sollte ja wirklich keine traditionelle Entscheidung sein. Jedoch: „Prüfe, wer sich ewig bindet.“

Schon einmal darüber nachgedacht einen relativ geringen Betrag in einen Investmentclub investieren?

Warum nicht? Zu wenig Information? Noch keine Gedanken darüber gemacht? Fan von Aktien und/Fonds? Zu langweilig?

Wie dem auch sein; vielleicht ist dies aber genau das was ihr wissen solltet.

Mit entsprechend viel Zeit und Erträgen schlägt diese Anlageform doch wirklich fast alles. Ohne HYIP! Denkt doch einmal selber nach.

Ich möchte hier auch nicht mit Erträgen und Performances werben, sonder nur über den "Touch FX-Online Investmentclub" informieren.

Hier die Website: touch-verwaltung.com

Informiert Euch bitte selbst – und ausführlich.

Anmerkung: Dies ist keine Foreneintrag mit kommerziellem Hintergrund, da kein Gesellschafter (Clubmitglied) an anderen Gesellschaftern etwas verdient. es geht nur darum zu informieren und noch größer zu werden.

Beste Grüße

Tommy

_______________________________________________
*ACHTUNG: Bitte auch die diesem werbeträchtigen Beitrag folgenden Beiträge lesen, um sich ein Bild machen zu können.


Tomate (Moderator)

Edit (25.09.2012): Auf Grund des Auftretens und der Äußerungen des selbst ernannten Vertreters des Touch FX-Online Investmentclub - touch-verwaltung.com wurde dieser Thread in die schwarze Liste der nicht seriös erscheinenden Unternehmungen verschoben.
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Re: Gibt es wirklich Leute, die an Supererträge und HYIP gleuben

Beitrag von Oleg » Mi 8. Aug 2012, 04:34

Tommy hat geschrieben:Anmerkung: Dies ist keine Foreneintrag mit kommerziellem Hintergrund, da kein Gesellschafter (Clubmitglied) an anderen Gesellschaftern etwas verdient.
Das sehe ich aber ganz anders. Kommerzieller geht es kaum.
Tommy hat geschrieben:es geht nur darum zu informieren und noch größer zu werden.
...was den kommerziellem Hintergrund beweist!

Übrigens ist mir auch nicht klar, was der unter Registereintrag und Umsatzsteuer-ID zu finden Eintrag bedeuten soll:
(Keine Nennung, da veschiedene GbRs verschiedne Registernummern haben.)
Man kann die Registriernummer einer GbR nicht nennen, da verschiedene GbRs verschiedener Registriernummern haben? Kann keine Logik in dieser Aussage erkennen.
Dies ist lediglich eine Informationsseite der Clubverwaltung und keine Website einer Firma.
Es ist eben die Webseite oder eine Webseite einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts, einer GbR. Was soll dieser Satz bedeuteten? Denkt Ihr, Euch jeder Verantwortung auf diese Weise entziehen zu können?


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Re: Gibt es wirklich Leute, die an Supererträge und HYIP gleuben

Beitrag von IvanFedr » Mi 8. Aug 2012, 05:20

Sorry, aber die oben Zitierte Aussage aus dem Impressum macht mich ebenfalls stutzig. Ebenso der Part über den (inhaltlich) Verantwortlichen.
Verantwortlich:

Touch FX-Online Investmentclub (Verwaltung)

Urlasstr. 8, D-91207 Lauf a. d. Pegnitz
Dieses Impressum ist laut Telemediengesetz (TMG) nicht zulässig. Auch wenn unten auf der Seite steht:
Angabe gemäß §6 Anbieterkennzeichnung des TDG (Teledienstgesetz)
Das TDG (Teledienstgesetz) ist nicht mehr gültig! Es wurde mit Wirkung zum 01.03.2007 in das neue Telemediengesetz (TMG) überführt! Aber selbst dem alten heute nicht mehr gültigen TDG hätte es nicht Genüge getan.

Was mich im übrigen misstrauisch macht:

- äußerst unprofessioneller Webauftritt dieser "angeblichen" GbR
- Die Webseite ist erst seit dem 30.07.2012 existent laut whois
- wozu werden Unterseiten eingerichtet, wenn auf diesen Unterseiten nichts zu finden ist außer ein Eintrag "Lesen Sie hierzu bitte die ensprechenden Untermenüpunkte."
- auch Fehler auf der Webseite wie "Starseite" statt "Startseite" stimmen mich nachdenklich
- es werden keine Gesellschafter benannt
- von einer Genehmigung zum Anbieten von Finanzdienstleistungen durch die BaFin keine Spur. Möglicherweise will man Probleme in dieser Hinsicht auch umgehen, indem man als Gerüst eine GbR betreibt, wo dann jeder Investor Gesellschafter werden müsste.
- Mindesteinlage 2500 Euro oder ein Vielfaches davon. Und das ohne irgendwelche Informationen zu haben was mit dem Geld gemacht wird.
- ähnlich wie bei sogenannten HYIP unrealistisch hoch erscheinende Renditen, die auch nicht nachgewiesen werden

Ich für meinen Teil halte das ganze nicht für seriös. Aber jeder kann sich ja sein eigenes Bild machen.

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Re: Touch FX-Online Investmentclub

Beitrag von ThomasM » Mi 8. Aug 2012, 05:44

Den Titel habe ich editiert. Der von Dir gewählte Titel "Gibt es wirklich Leute, die an Supererträge und HYIP gleuben" lässt ja wenig auf das eigentliche Thema schließen. Ansonsten halte ich Deinen Beitrag auch eindeutig für Werbung. Im Sinne einer objektiven Betrachtung Eures Investment-Clubs lasse ich das aber (vorerst) mal so stehen. Die angesprochenen Punkte erscheinen auch mir etwas fragwürdig. Vielleicht möchtest Du ja etwas dazu äußern.
Du möchtest Werbung hier im Forum oder bist an einer Zusammenarbeit interessiert? Dann siehe hier:
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Re: Touch FX-Online Investmentclub

Beitrag von IvanFedr » Fr 10. Aug 2012, 16:06

Gibt es hier nun noch ein Statement vom Threadstarter oder Antworten auf die offenen Fragen? Vielleicht kann er ja darauf nichts entgegnen.

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Re: Touch FX-Online Investmentclub

Beitrag von Tommy » Do 16. Aug 2012, 15:20

Hallo zusammen,

ich habe gerade wieder Zeit gefunden einmal vorbei zu schauen.

Hier mein Statement:

@“Oleg“:
Danke für Deine Anmerkungen, die ich wie folgt klarstellen kann:
Sorry, aber es ist definitiv nicht kommerziell, da ich als GF des Clubs ehrenamtlich tätig bin. So ist es eben; ich wollte hier auf etwas Reelles aufmerksam machen.
Zu den Registereinträgen ist klarzustellen, dass die Website von der Touch-Verwaltung ist und nicht einer Investmentclub-GBR; also (da die Verwaltung ja nichts verdient) ist keine Firmenanmeldung für die Verwaltung (anders als bei den Club-GbR’s; Mehrzahl, da ein Club mit max. 100k bestückt werden kann und dann eben der nächste gegründet wird) erforderlich.
Ich frage mich warum Du jeden Satz in Frage stellt – oder nicht verstehen willst. Deutlicher kann man doch nicht auf Gegebenheiten hinweisen. Dies hat nichts mit Verantwortung zu tun.

@“IvanFedr“:
Danke für Deine Anmerkungen, die ich wie folgt klarstellen kann:
Das Impressum wurde vom SysAd der Website eingetragen. Ich werde ihm einmal Deine Anregung weiterleiten; Danke.
Die (für Dich unprofessionelle Website) ist keine einer „angeblichen GbR“ (Erklärung und @“Oleg“. Und „unprofessionell“ kann man doch so oder so sehen. Habe schon ganz andere gesehen; bessere und schlechtere.
Website seit 30.07.2012: korrekt; und? (Vorgänger-Website wurde herausgenommen und die damalige Domain gelöscht)
„Starseite“ statt „Startseite“; Du hast recht; Wahnsinn, da sehe ich gefühlte 100-mal die Website an um bemerkte den Fehler nicht. Der SysAd müsste dies inzwischen geändert haben.
Klar werden keine Gesellschafter genannt. Würdest Du, als Gesellschafter öffentlich im Web genannt werden wollen?
Zu BaFin: Es gibt inzwischen wohl über 8000 Investmentclubs in Deutschland. Der Clubgedanke erfordert grundsätzlich keine BaFin-Genehmigung außer die GbR wird zu groß. So ist es eben. Der Club bietet keine Finanzdienstleistung an, was aber kein Problem wäre, da ich hierzu zwei Banken hätte, die die Übernahmeerklärung für die BaFin als gebundener Agent übernehmen würden; aber wozu?
Information was mit dem Geld gemacht wird sind auf der Website zu finden. Forex, verschiedene Strategien, Diversifikation, etc. Was soll den das für eine Frage sein?
Die Renditen entsprechen den Tatsachen. Jeder Investmentclub hat eine „einheitliche und gesonderte Erklärung für die Gesellschafter zu erstellen. Dort werden die Erträge eines jeden Gesellschafters dokumentiert und erklärt. Due nennst dies unrealistisch? Im Schnitt ca. 25% im Jahr ist bei Forex durchaus möglich. Offensichtlich fehlt Dir hierfür nur die Erfahrung. HYIP versprechen viel viel viel mehr; aber halten sie es?
Ja, jeder sollte sich sein eigenes Bild machen dürfen. Auch wenn Du persönlich eine gewisse Unseriösität festzustellen meinst. Ich weiß es besser – und andere auch.

@“Tomate“:
Danke für Deine Anmerkungen, die ich wie folgt klarstellen kann:
Ich kannte viele HYIP’s und stellte deswegen die Frage, ob noch wirklich jemand an so etwa glaubt. Beim Prozess gegen die verantwortliche von „APM Investment“ war ich sogar als Zeuge der Anklage aufgerufen worden.
Diese HYIP‘s kannte ich durch andere bekannt und Clubgesellschafter, die wohl damit (eher schlechte) Erfahrungen machten – und mich baten, da einmal nachzuhaken; im Interesse der Gemeinschaft.
Danke, dass Du den Beitrag erst einmal so stehen lässt. Ich verfolge damit keinen kommerziellen Zweck, da ich als GF ehrenamtlich tätig bin. Ich wollte nur einmal etwas aufklären. HYIP’s versprechen extrem hohe Renditen. Manche investierten trotzdem, verbrannten dadurch ihr Geld (und Freunde) und glauben seit dem nicht mehr an Renditen über 5% p.a.; lehnen dann alles ab, was mehr als 5% p.a. bringen soll. Doch Forex bietet diese Möglichkeit – und wenn man genug Erfahrung hat macht man im Durchschnitte ca. 25% p.a. Ich wollte nur einmal etwas aufklären und den Investmentclub etwas vorantreiben.

Nochmals an alle:
Herzlichen Dank, dass Ihr an der Diskussion teilgenommen habt. Für mich ist jede Meinung wichtig – und erscheint es jemanden „zweilichtig“ kann ich nur versuchen dies etwas klarer zu stellen. Es ist Grundsätzlich schwer übers Internet für jedermann ausreichen zu erklären.
Entschuldigt bitte auch, dass diese Statement doch so lange geworden ist. Aber so wird es doch einiges viel deutlicher.

Beste Grüße

Tommy

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Re: Touch FX-Online Investmentclub

Beitrag von Fr4nk » Sa 18. Aug 2012, 03:28

Sorry, aber Du hast hier rein gar nichts klargestellt. Im Gegenteil befremdest Du mich immer mehr. Du solltest dringendst aufhören den kommerziellen Charakter dieses "Investment-Clubs" zu bestreiten, da dieser offensichtlicher nicht sein kann. Der Club, die GBR, oder wie man dieses Konstrukt auch immer sehen möchte und deren Mitglieder, Gesellschafter oder meinetwegen auch Vorstandsmitglieder habe ja wohl eindeutig eine Gewinnerzielungsabsicht. Damit ist das ganze kommerziell. Das Du nun behauptest die Webseite sei die Webseite der Clubverwaltung macht das ganze doch nicht unkommerziell. Ganz im Gegenteil. Ein Beispiel: Eine Aktiengesellschaft macht keine Webseite der AG, sondern eine des Vorstandes der AG. Damit ist bewiesen, das die AG keinen kommerziellen Hintergrund hat? Also wirklich... Die sogenannte Clubverwaltung vertritt den Investment-Club, der eindeutig kommerzielle Interessen hat. Dazu kommt, dass die Webseite der Clubverwaltung ja offensichtlich auch die einzige Webseite zu sein scheint, welche diesen Club oder diese GBR repräsentiert.

Du hast zwar viel geschrieben, wofür man sich ja nicht entschuldigen muss. Aber Du hast nichts aufgeklärt dabei. Alles was Du sagtest, war ja bereits entweder der Webseite zu entnehmen oder Deinem Eingangsposting. Du kannst doch die Kritik an bestimmten Punkten nicht damit aus der Welt schaffen, dass Du die kritisierten Punkte als Antwort auf die Kritik wiederholst.

Warum immer Betonung von HYIP?

Was willst Du immer mit irgend welchen HYIP-Geschichten oder HYIP im allgemeinen? Das hat hier nichts mit Deinem Fall zu tun. Du musst uns nicht über HYIP aufklären. Das sind hier im Forum schon Leute unterwegs, die einen guten Durchblick haben. Es geht hier einzig und allein um Deinen bzw den von Dir vorgestellten Touch FX-Online Investmentclub. Und ich persönlich halte 25% p.a. schon für einigermaßen unrealistisch. Besonders im Hinblick auf die Tatsache, das nicht gesagt wird, wer da überhaupt mit meinem Geld zockt. Aufmachung und Auftritt Eures Clubs wirken alles andere als professionell oder vertrauenerweckend. Ich würde da ehrlich gesagt keinen Cent investieren. Dein Argument, 25% seien realistisch, da ja HYIP viel mehr versprechen ist ein Witz, oder? Es gibt Pyramiden-spiele, die 100% täglich versprechen. Das einzige was daran 100%ig ist, ist die Tatsache, dass das Geld welches man dort rein wirft mit allergrößter Wahrscheinlichkeit weg ist. Aber wie dem auch sei. nach Deiner Logik hieße das, dass alle die weniger Rendite versprechen seriös sind. Jedenfalls verstehen sich Deine Äußerungen so. Für mich sieht es eher so aus, als führst Du hier extreme HYIP als Thema ein, um deinen Touch FX-Online Investmentclub daneben besser aussehen zu lassen. Aber erstens gelingt Dir das nicht. Und zweitens kann man durchaus auch annehmen, dass dieser "Investmentclub" im Grunde nichts anderes ist als ein HYIP, bei dem die "Anleger" Gesellschafter einer GbR werden. Für mich sieht es ein bisschen so aus, als solle damit erstens die Unterwerfung unter eine Finanzaufsicht wie die BaFin umgangen werden, als auch spätere Klagen der "Anleger" ausgeschlossen werden, die ja als Gesellschafter einer GbR, die das Geld verbraten hat sich selbst verklagen müssten, was nicht ohne weiteres möglich ist. Jedenfalls könnte man annehmen, dass dies die Intention der Initiatoren ist.

Realistische Gewinne am Forex Devisen-Handel
Tommy hat geschrieben:Im Schnitt ca. 25% im Jahr ist bei Forex durchaus möglich.
Möglich schon. aber meiner Meinung nach nicht sehr wahrscheinlich. Dazu ein paar Überlegungen:
1.) Jeder der in der Lage ist mit Sicherheit oder zumindest mit großer Wahrscheinlichkeit mindestens 25% Rendite pro Jahr zu erwirtschaften, erhielte von Banken und Investmentunternehmen Job-Angebote, welche er schwer ablehnen könnte oder wollte. Das dürfte doch jedem einleuchten.
2.) Wenn es so einfach und wahrscheinlich wäre und so realistisch, mindestens 25% p.a. zu erwirtschaften, würden kaum so viele Banken pleite gehen wie es besonders in den letzten Jahren geschehen ist.
3.) Klar werden am Devisenmarkt Gewinne gemacht, sogar sehr hohe. Aber das Geld wächst ja dort nicht nach. Soll heißen, dass Geld welches jemand dort durch Spekulation gewinnt, ein anderer, der ebenfalls spekuliert verliert. Wenn man hohe Gewinne machen will, muss man auch mit einem starken Hebel arbeiten, was auch immer ein hohes Risiko bedeutet. Vereinfacht gesagt... Je höher der angestrebte Gewinn, um so höher auch das Risiko einen sehr hohen oder sogar einen Totalverlust zu erleiden.

Ein Beispiel zu Forex: Ein Bekannter von mir hat sehr erfolgreich getradet. Er erzielte in einem Jahr einen Gewinn von 20%. Ermutigt von diesem Erfolg erhöhte er seinen Einsatz und nahm auch Geld von Freunden und aus der Familie. Kurze Zeit später drehte sich das Blatt und er hat sich schlicht verspekuliert, und fast alles Geld war weg.

Ich will damit sagen, es gibt beim Devisenhandel keine Garantien. Wäre es so, würden die, die wissen müssten wie es geht, nämlich Banken und Investment-Unternehmen nicht Pleite gehen. Aber sie tun es regelmäßig. Und da soll ich einer GbR, deren Gesellschafter ich nicht kenne, von der ich so gut wie nichts weiß, auch nicht wer da überhaupt mit meinem Geld was macht, dieses Geld anvertrauen? Nein, tut mir leid. Selbst wenn wirklich am Devisenmarkt gehandelt wird und nicht nur das Geld eingesammelt wird, käme das für mich niemals in Frage.

Frage an die Community: Ich bin mir nicht sicher, aber ist es nicht so, dass die Gesellschafter einer GBR öffentlich bekannt sein müssen? Gesellschafter können doch nur Unternehmen sein, was ja auch Einzelunternehmer einschließt. Darf eine GBR verschweigen bzw geheim halten, wer Ihre Gesellschafter sind?

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Re: Touch FX-Online Investmentclub

Beitrag von Tommy » Mo 20. Aug 2012, 12:53

Hallo "Fr4nk",

vielen Dank für deinen Beitrag. Es freut nich, dass Du (als Moderator dieses Themas) auch etwas dazu beiträgst.
Jeder hat das Recht seine persönliche Meinung zu äußern, auch wenn er eigentlich kaum Erfahrung zu einem Thema hat. Ich habe ja nicht gegen begründete Hinterfragung. Allerdings entnehme ich deinem Beitrag schon eine sehr oberflächliche und persönliche Beurteilung – ohne ausreichendes Hintergrundswissen zu Investmentclubs, vom GbR-Recht, ja sogar vom entstehen eine Banken- und Weltwirtschaftskrise hast (da sind nicht nur Banken, sonder auch Länder insolvent geworden). Du solltest als bitte nicht gleich alles abwerten, nur weil Du zu wenig Wissen hast.
Sicherlich hast Du Recht damit, dass ich evtl. einmal in einem anderen Thema hätte posten sollen, jedoch erhielt ich zu diesem Moment ein Posting von einem HYIP und wollte mich dazu einmal äußern in diesem Beitragsthema äußern.

Zu „kommerziell“ wollte ich nur ausdrücken, dass ich durch dieses Posting keine Gewinnerzielungsabsicht habe. Klar habe die Gesellschafter eine GbR eine Gewinnerzielungsabsicht, diese jedoch durch Anlage ihres eigenen Kapitals. Ich wollte nur Aufzeigen was es anstatt HYIP noch mehr gibt, falls einer in diesem Forumstitel noch immer nach HYIP’s sucht – und bei einem HYIP sein „Glück“ versuchen möchte. Entschuldige bitte, wenn Du dies falsch verstanden hast.

Zu „HYIP betonen“ wollte ich darauf hinweisen, dass es meines Erachtens nicht seriös erscheint nicht in eine (meistens) Offshore-Gesellschaft zu investieren, die Renditen jenseits von Gut und Böse versprechen. Doch trotzdem gibt es offensichtlich viele, die in so etwas investieren. Deshalb das betonen.
Und: Der Club ist kein HYIP, sondern jede GbR ist eine in Deutschland registrierte Gesellschaft mit entsprechender Buchhaltung, Anteilsberechnung, Steuererklärung und deutschem Geschäftskonto. Das machen, so denke ich doch, alle in Deutschland registrierten (ca. 8.000,-) Investmentclubs auch so; zumindest die, die ich kenne. Zudem unterhält die GbR keine eigene Website. Wozu auch? Um Kosten zu verursachen? Jede GbR ist bei uns momentan auf 100k und 50 Units begrenzt, da macht es wirklich keinen Sinn. Die Gesellschafter erhalten Zugang zu den GbR-Daten im gesicherten Bereich der Verwaltung (die ehrenamtlich tätig ist).
Kennst Du ein in Deutschland ansässiges HYIP? Bestimmt nicht. Die BaFin hat da absolut berechtigt entsprechende Wege vorgenommen.

Zu „realistische Gewinne“ möchte ich sagen, dass Dein Beispiel mit dem Bekannten ein Beispiel ist, dass ich auch gut kenne. Gerade deswegen wurde der Club gegründet. Eben solche Chancen zu nutzen und dabei das Risiko überschaubar zu halten. Wir haben Diversifiziert und fahren 4 verschiedene Strategien. Insgesamt gesehen wurde dadurch kein negativer Monatsertrag erreicht, jedoch ist die erzielte Rendite für einen echten Forex-Profi eher als „langweilig“ anzusehen. Wir bevorzugen aber die Diversifikation und sind mit dem zufrieden, was dadurch erreicht wurde. Richtig ist, dass Devisenhandel keine Garantien bietet, ebenso wie die meisten Aktien und Fonds; dafür gibt es andere Anlageinstrumente.
Das mit den Banken und Pleiten kann nicht Dein Ernst sein. Für diese Pleiten gibt es etliche Gründe, die jeder in den Zeitungen, Wirtschaftsnachrichten und Pressebericht nachlesen konnte/kann. Es würde hier zu weit gehen Dir noch erklären zu müssen warum so viele Banken „pleite gehen“.
Das mit den Jobangeboten stimmt so auch nicht, da es viel komplizierter ist als Deine oberflächliche Ausführeng annimmt. Dennoch erhielt ich solch ein Jobangebot und arbeitete mehr als 10 Jahre für eine große Investmentgesellschaft (im Ausland) die eine Kooperation mit zwei Banken (in Deutschland) hatte.

Du verteufelst offensichtlich alles was Du nicht kennst. Das ist Dir aber auch nicht vorzuwerfen. Es gibt gute Gründe einem Investmentclub beizutreten, ebenso gibt es gute Gründe Sparbücher abzuschließen, Aktien oder Fonds zu kaufen, etc. Der Markt ist groß und jedes Investment, in das ein Investor anlegt, biete Chancen und Risiken – nach Vorgabe des ausgewählten Produkts. Alle Banken, Investmentgesellschaften, Asset Manager, private Vermögensverwalter - und Investmentclubs – haben deshalb eine entsprechende Daseinsberechtigung.
Nicht alle Investments müssen bei der BaFin eine Genehmigung erhalten. Dafür gibt es entsprechende Regularien und Gesetze. Im Grunde ist es so, dass ein Investmentclub natürlich einen erhöhten Verwaltungsaufwand vermeiden will, da dieser zu Lasten der Gesellschaft geht. Aber: Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten. Ich persönlich bin sowohl in von der BaFin regulierte Investments als auch in Investments investiert, die einer behördlichen Genehmigung nicht entsprechen müssen. Ist das ein Fehler? Für mich war es keiner; entscheiden muss dies jeder selbst. (Im Übrigen sind die Banken, die den Bankkrott erklären mussten, auch aufsichtsbehördlich reguliert. Eine solche Regulierung schütz nicht vor Verlusten.)

Deine Kommentare zeigen mir, dass Du eigentlich wenig Ahnung von Investmentclubs, vom GbR-Recht, ja sogar vom einstehen eine Banken- und Weltwirtschaftskrise hast. Du solltest als bitte nicht gleich alles abwerten, nur weil Du zu wenig Wissen hast.
Generell soll doch jeder entscheiden welches Investment er durchführen möchte. Ein Investmentclub ist nur eine von zahlreichen Möglichkeiten. Dabei akzeptiere ich absolut Deine Gedanken in Deiner Antwort.
Jedoch muss ich betonen, dass Deine Annahmen weit von unserer Realität entfernt sind, was Du aber offensichtlich nicht vermagst einschätzen zu können; was kein großer Vorwurf sein soll.

Beste Grüße

Tommy

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Re: Touch FX-Online Investmentclub

Beitrag von ThomasM » Mi 22. Aug 2012, 09:59

Tommy, Du wirst es unterlassen, hier Mitglieder der Community als dumm oder unwissend hinzustellen, nur weil Du unfähig bist Antworten auf berechtigte Fragen zu geben. Deine herablassende Art gefällt mir ganz und gar nicht. In dem ganzen Roman den Du schreibst, sagst Du nichts aus, was die Zweifel der Fragesteller zerstreut oder deren Fragen beantwortet. Statt dessen versuchst Du die anderen als unwissend hinzustellen und das in fast jedem zweiten Satz.

Ich bin mehr und mehr geneigt dieses Thema in die schwarze Liste zu verschieben.
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Re: Touch FX-Online Investmentclub

Beitrag von Tommy » Mi 22. Aug 2012, 18:23

Hallo "Tomate",,

es liegt mir wirklich sehr fern jemanden für dumm hinzustellen, aber die Statements hatten eben deutlich auf nicht genügend Hintergrundwissen hingedeutet, was auch keine Schande ist. Also bitte nicht falsch verstehen.

Dazu ist doch ein Forum da: Leute mit Hintergrundwissen teilen Ihre Meinung mit und Leute ohne Hintergrundwissen stellen Fragen oder stellen Vermutungen auf.

Also, ganz kurz, meine Antwort war wirklich nicht abwertend gemeint. Vielmehr als Anregung einmal (z.B. bei Wikipedia) nachzulesen. Diese angesprochenen Themen (z.B. GbR-Recht, BaFin-Zulassung, Bankenbankrott) sind viel zu umfangreich um Sie in einem Forumsbeitrag unterzubringen.

Über 8000 in Deutschland registrierte und zugelassene Investmentclubs sind doch keine (und so wurde es mir unterstellt) HYIP oder Graumarktgesellschaften.

Und „Fr4nk“ hat ja auch absolut Recht daran getan das Beispiel mir dem Bekannten zu nennen und den Garantien (dafür gibt es ja aber auch Vergangenheitswerte) und der HYIP-Geldverbrennungsmasche. Das war sehr konstruktiv; Danke „Fr4nk“, wenn Du mal in Lauf bis, so melde Dich. Ich lade ich Dich gerne zu einem Kaffee ein. Sicherlich können wir uns da gut austauschen. Nimm meine Antwort bitte nicht „krumm“.

Ich will ja auch nicht arrogant rüberkommen, habe aber die hierfür erforderliche Ausbildung, Qualifikation und fast 25 Jahre an Erfahrung.

Aber trotzdem meinen Dank an dich, dass Du dich nochmals gemeldet hast. Ich werde mich selbstverständlich bemühen meine Wortwahl anders zu gestallten - und erhoffe dabei Gleiches von den anderen.

Beste Grüße

Tommy

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Re: Touch FX-Online Investmentclub

Beitrag von Ritter » Mi 22. Aug 2012, 20:06

Hi Tommy...

war grad auf deiner Seite. Ich hoffe das du ehrliche Kritik vertragen kannst und mir jetzt nicht böse bist...weil:

das interessanteste auf deiner Homepage fand ich eigentlich das Kalenderblatt mit den Zeiten wann die Sonne oder der Mond täglich auf- und untergeht.

Während ich den Rest am durchlesen war...bin ich ehrlich gesagt aus Langeweile eingeschlafen und hat mich nicht besonders interessiert.

Ps: könntest du noch eine Wettervorhersage in deine Homepage einbauen? Damit ich weiss wann ich meine Blumen im Garten wieder giesen sollte.

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Re: Touch FX-Online Investmentclub

Beitrag von Ritter » Mi 22. Aug 2012, 21:31

Aber Spaß beiseite...

ich demonstriere mal mit einfachen Fragen wie man solche Nasen wie Tommy in die Zwickmühle bringen kann:

Meine kurz und knappen Fragen an Tommy: Auf Ihrer Seite sind Bilder von Personen abgebildet. Wissen diese Personen davon, dass deren Bilder auf Ihrer Homepage veröffentlicht wurden und die als Werbemittel für Sie fungieren?? Haben Sie ihre Zustimmung? Verfügen Sie über diese Bilder die copyrights?..oder haben Sie etwa eine Urheberrechtsverletzung begangen? tztztz...hm

Erzählen Sie jetzt bloss nicht, dass Sie extra für Ihre Homepage Statisten vor die Linse angeheuert haben :lachtot:

Soviel zu Ihrer Seriosität...Fall erledigt. So schnell geht das.

Wusch der nächste Betrüger bitte. Mein Geld bleibt weiterhin in meiner Tasche :^^:

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Re: Touch FX-Online Investmentclub

Beitrag von Ritter » Do 23. Aug 2012, 00:15

Aber Clever das Sie um den Brei herumreden und versteckt aussagen das Sie da nur ehrenamtlich tätig sind.
Zitat Tommy: Sorry, aber es ist definitiv nicht kommerziell, da ich als GF des Clubs ehrenamtlich tätig bin.
Als ich auf Ihrer angegeben Seite war musste ich laut über eure Anwartschaftserklärung-V2012-2.pdf sprich Abzocke heftig lachen wo man sich einverstanden erklärt Geld zu verschenken.

Ich kläre Sie mal jetzt über echte Ehrenamtliche Tätigkeiten auf wo ich freiwillig tätig bin und mich auskenne:

Ich bin nämlich Ehrenamtlich in der Diakonie und in Altenheimen tätig...und helfe anderen Menschen (meist älteren ).

Ein Ehrenamt im ursprünglichen Sinne ist ein ehrenvolles und freiwilliges öffentliches Amt, das nicht auf Entgelt ausgerichtet ist. Punkt

Sie sollten sich eigentlich schämen @Tommy ehrenamtliche Tätigkeiten mit ihren Aussagen/Lügen in den Dreck zu ziehen.

@ Moderator Tomate? Sie können ruhigen gewissens Touch FX-Online Investmentclub in die Blacklist aufnehmen.

Ich bin zwar einiges an Abzocker-Lügen gewohnt...aber dieses ist echt das dreisseste was ich seit langem gelesen habe.

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Re: Touch FX-Online Investmentclub

Beitrag von ThomasM » Do 23. Aug 2012, 02:03

@Ritter... ich möchte Auch Dich bitten bei Deiner Wortwahl etwas umsichtiger zu sein. Es ist allgemein so, dass man Annahmen und persönliche Meinungen auch als solche darstellen sollte. Auch sollte man nicht zu persönlich werden und sich bemühen alles, was als beleidigend aufgefasst werden könnte zu vermeiden. Siehe dazu auch unten bei meinen an Tommy gerichteten Worten betreffs Frank.

Bitte auch keine zwei oder drei aufeinander folgende Beiträge posten, sondern, falls die noch etwas einfällt, den letzten Beitrag ändern.

@Tommy... So hat Frank seine Meinung deutlich zum Ausdruck gebracht, dabei auch betont, dass es sich um seine persönliche Meinung handelt. Die meisten der Aussagen von ihm enthalten zum Beispiel:

- "Und ich persönlich halte..."
- "Ich würde da ehrlich gesagt..."
- "Für mich sieht es eher so aus..."
- "Für mich sieht es ein bisschen so aus, als..."
- "Jedenfalls könnte man annehmen, dass..."

Hinsichtlich BaFin und GbR hat er auch keine falschen Behauptungen aufgestellt. Und zu Fragen des Gewerberechts und was GbR angeht, hat er sogar gefragt ohne etwas zu behaupten. Ihm ist nichts vorzuwerfen aus meiner Sicht, auch wenn er nicht überschwänglich freundlich ist.

Du solltest mehr auf die Punkte eingehen die kritisiert bzw. hinterfragt wurden, statt dich dem Kritiker bzw Fragesteller zu widmen. Auch tun weder 8000 andere Investmentclubs, noch irgend ein HYIP etwas zur Sache. Nichts, rein gar nicht. Eine Randbemerkung dazu mag ja mal erlaubt sein, allerdings dreht es sich in jedem Posting von dir darum.
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Re: Touch FX-Online Investmentclub

Beitrag von Tommy » Do 23. Aug 2012, 12:00

Hallo zusammen,

es freut mich sehr, dass so stark diskutiert wird. Einerseits zeigt es mir Interesse, andererseits zeigt es mir auch, dass manche Menschen wohl schon ziemlich schlechte Erfahrungen gemacht hatten und deswegen gezielt provokant (leider sogar übertrieben hart und sehr unsubstantiiert) Ihre Meinung kund geben; aber kein Problem.


@“Tomate“: Ich gehe einmal kurz (wird aber trotzdem etwas länger) auf die GBR ein.

Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (Abk.: GbR), auch BGB-Gesellschaft genannt, ist in Deutschland eine Vereinigung von mindestens 2 Gesellschaftern (natürlichen oder juristischen Personen oder Personengesellschaften), die sich durch einen Gesellschaftsvertrag gegenseitig verpflichten, die Erreichung eines gemeinsamen Zwecks in der durch den Vertrag bestimmten Weise durchzuführen, insbesondere die vereinbarten Beiträge zu leisten (§ 705 BGB). Eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts ist demnach eine Personengesellschaft.
Als nichtkaufmännische Gesellschaft führt sie keine Firma im eigentlichen Sinne: Diese ist gem. § 17 Abs. 1 HGB den Kaufleuten bzw. Handelsgesellschaften vorbehalten. Sie kann die Namen aller Gesellschafter mit einem die GbR andeutenden Zusatz führen. Zulässig ist aber auch die Führung einer firmenähnlichen Bezeichnung – sogenannte Geschäftsbezeichnung.
Beispiele für GbRs: Zusammenschluss von Freiberuflern zu einer Gemeinschaftspraxis bzw. Sozietät, Zusammenschluss von Bauunternehmen zur gemeinsamen Durchführung eines Bauvorhabens (sog. Arbeitsgemeinschaft bzw. ARGE). Auch beim Zusammenschluss zu einer Wohngemeinschaft, einer Fahrgemeinschaft, einer Tippgemeinschaft oder einem Investment Club kann es sich um eine GbR handeln; der „gemeinsame Zweck“ muss also nicht beruflicher Natur sein.
Betreibt die Gesellschaft ein Handelsgewerbe, so wird sie dadurch zur OHG, unter Umständen auch zur KG, abhängig vom Gesellschaftsvertrag. (persönliche Anmerkung: Touch FX-Online Investmentclub betreiben keinen Handel)
Die gesetzlichen Grundlagen der Gesellschaft bürgerlichen Rechts sind im Wesentlichen in den §§ 705 ff. BGB geregelt. Konstitutiver Akt der Gesellschaftsbildung ist der Abschluss eines Gesellschaftsvertrages, der grundsätzlich nicht formbedürftig ist. Er kann schriftlich oder mündlich, aber auch stillschweigend erfolgen, z.B. durch das gemeinsame Beziehen einer Wohnung.
Es bedarf im Gesellschaftsvertrag der Vereinbarung eines gemeinsamen legalen Zwecks. Geschäftsführungsbefugt sind nach dem Gesetz (§ 709 Abs. 1 BGB) alle Gesellschafter gemeinsam, soweit nicht etwas anderes vertraglich vereinbart ist.
Da eine GbR kein Kaufmann im handelsrechtlichen Sinne ist, entfallen auch die entsprechenden Buchführungspflichten. Daher sind beim Betrieb einer GbR ausschließlich die Vorschriften der Abgabenordnung (§§ 140 bis 148 AO) zu berücksichtigen. Es genügt, die Geschäftsunterlagen so transparent zu gestalten, dass sich die erzielten Umsätze einerseits und die daraus generierten Gewinne andererseits nachvollziehen lassen (Einnahmen--Überschussrechnung). Eine Bilanzierungspflicht besteht dann, wenn ein Umsatz von mehr als 500.000 € im Jahr oder ein Gewinn von mehr als 50.000 € im Kalenderjahr erzielt werden (§ 141 AO). Es steht einer GbR jedoch frei, freiwillig Bücher zu führen und damit Bilanzen aufzustellen. (persönliche Anmerkung: Touch FX-Online Investmentclub GBRs führen Bücher)
Die Gewinnverteilung zwischen den Gesellschaftern kann nach § 722 BGB frei gewählt werden (die gesetzliche Regelung sieht eine Aufteilung nach Köpfen vor).
Ist im Gesellschaftsvertrag nichts anderes bestimmt, so regelt das BGB (§§ 721 f. BGB), dass jeder Gesellschafter unabhängig von der Größe des Geschäftsanteils den gleichen Anteil am Gewinn oder Verlust erhält beziehungsweise trägt. Wenn im Gesellschaftsvertrag nur der Anteil am Gewinn oder Verlust bestimmt ist (§ 722 Abs. 2 BGB), so gilt diese Verteilungsregel für beide. Das Gesetz unterstreicht damit den Charakter einer Personengesellschaft, wonach alle Mitglieder gleichermaßen unter dem gleichen Einsatz aller Kräfte und Fähigkeiten in der Gesellschaft mitwirken. Davon abweichend kann jedoch im Gesellschaftsvertrag vereinbart werden, dass der Gewinn oder Verlust nach Quoten oder nach den Kapitalanteilen verteilt wird (Unit-System).
Problematisch ist die gemeinsame Haftung aller Gesellschafter. Diese soll sich wie bei der OHG in analoger Anwendung nach §§ 128 - 130b HGB richten und kann seit einem Urteil des BGH von 1999 nicht mehr durch einen Rechtsformzusatz ausgeschlossen werden. Die Haftung ist gesamtschuldnerisch, d. h. im Außenverhältnis muss der einzelne Gesellschafter zunächst für alle Schulden der GbR auch mit seinem Privatvermögen haften, im Innenverhältnis kann er dann in der Folge das Geld wieder von seinen Mitgesellschaftern verlangen.
[persönliche Anmerkung: Da Touch FX-Online Investmentclub GBRs keine Waren einkaufen, also in eigentlichen Sinn keinen gewerblichen handeln treiben, und im Gesellschaftervertrag geregelt ist keine Kredite aufzunehmen (selbst das Geschäftskonto wird ohne Überziehungsrahmen geführt) haftet jeder Gesellschafter nur mit seiner tatsächlich eingebrachten Gesellschaftereinlage. Eine Nachschusspflicht besteht nicht.)


@“Ritter“: Klar vertrage ich Kritik; sie sollte nur angemessen sein.

Zu Deinem ersten Eintrag:
Unser WebAd fand das Kalenderblatt ganz nett und baute es ein. Wettervorhersagen bauen wir nicht ein, da wir überregional tätig sind und es somit wenig Sinn machen würde. Dafür gibt es genügend andere Websites, wetter.com, etc.

Zu Deinem zweiten Eintrag:
Mit Deiner Frage bringst Du mich nicht in die Zwickmühle, da unser WebAd einen so genannten Websitebaukasten hat und entsprechende Bilder und Illustrationen in Preis enthalten waren; zudem gibt es dazu auch noch welche die man extra (durch Zuzahlung) hinzu buchen kann.
Außerdem muss ich auch einmal deutlich darstellen, dass dieser Eintrag von Dir extrem unangemessene Beiträge (wie „Seriosität - Fall erledigt, und „Wusch der nächste Betrüger“) enthalten und ich diese Bemerkungen entschieden zurückweisen muss.

Zu Deinem dritten Eintrag:
Gegen die Anwartschaftserklärung und auch den Zeichnungsschein gibt es nichts einzuwenden. Die größten und seriösesten Investmentclubs (bitte einmal das Web durchstöbern) haben solche Dokumente, die auch dazu dienen, die ggf. später zu eröffnende Gesellschafterakte zu komplettieren (wichtig für die Buchhaltung der Gesellschaft).
Schön – und vielen Dank – dass Du als ehrenamtlich bei der Diakonie und in Altenheimen tätig bist. Solche Menschen braucht unsere älter werdende Gesellschaft dringend.
Leider beschränkt sich mein soziales Engagement hautsächlich auf regelmäßige Spenden an eingetragene und gemeinnützige Vereine mir entsprechend sozialem Engagement. Zudem war ich aber 2010 und 2011 (im Durchschnitt mehr als 10 Stunden pro Woche) für solche Vereine mir entsprechend sozialem Engagement freiwillig und ehrenamtlich tätig, als dann der zeitliche Aufwand immer größer wurde legte ich diese Ämter nieder. Also achte ich wirklich, was Du da tust.
Aber leider ist Deine Definition bzgl. „Ehrenamt“ zu dünn, da dieser Begriff nicht zwangsläufig an öffentlichen Institutionen und sozialem Hintergrund gebunden ist. Das Ehrenamt erklärt sich gem. geltender Definition so:
Ein Ehrenamt im ursprünglichen Sinn ist ein ehrenvolles und freiwilliges öffentliches Amt, das nicht auf Entgelt ausgerichtet ist. Man leistet es für eine bestimmte Dauer regelmäßig im Rahmen von Vereinigungen, Initiativen oder Institutionen und kann in einigen Fällen dazu verpflichtet werden.
Zudem kann man dem Wirtschaftslexikon zu „ehrenamtlicher Mitarbeiter“ folgendes Entnehmen:
Mitarbeiter einer Organisation, der nicht gegen Entgelt, sondern meist aus altruistischen Motiven heraus arbeitet. Ehrenamtliche Mitarbeiter übernehmen strategische Führungsaufgaben als in ein Amt gewählte Funktionsträger.
Außerdem denke ich persönlich, dass Du als ehrenamtlich tätige Person bestimmt auch eine so genannte Aufwandsentschädigung (z.B. Kilometergeld) bekommst; bei mir war es 2010 und 2011 so. Für den Investmentclub stelle ich auch keine Aufwandsentschädigung in Rechnung.
Außerdem muss ich wieder deutlich darstellen, dass dieser Eintrag von Dir extrem unangemessene Beiträge (wie „Lügen“ und „Abzocker“) enthalten und ich diese Bemerkungen entschieden zurückweisen muss. Du kennst mich gar nicht. Wie kannst Du so etwas nur behaupten? Du musst wirklich ganz schön schlechte Erfahrungen mit Finanzen gemacht haben, wenn Du so unsubstantiiert argumentierst; schade eigentlich.


Beste Grüße

Tommy


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