Kann ein PKV-Vergleich wirklich aussagekräftig sein

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Kann ein PKV-Vergleich wirklich aussagekräftig sein

Beitrag von Martin789 » Sa 1. Mär 2014, 11:17

Hallo zusammen,

wenn Verbraucher eine Versicherung vergleichen wollen, nehmen sie oft die Ergebnisse der Stiftung Warentest mit zur Hilfe. Doch die Tests wurden mit Modellkunden durchgeführt. Selten sind die Kunden gleich gestellt, wie in den Ergebnissen.
Aus diesen Grund sollten die Gesamtergebnisse nur als grobe Richtlinie angesehen werden.

Nun stellt sich doch eigentlich die Frage, in Fern diese Beurteilungen verwertbar sind. Besonders bei der privaten Krankenversicherung ist das sehr fragwürdig.Denn hier kann der Nutzer nicht mal schnell kündigen, falls man sich die falsche Versicherung ausgesucht hat.

Welche geht ihr vor, wenn ihr eine Versicherung wirklich unabhängig vergleichen wollt?

Direkt den Anbieter anrufen?

Googeln?

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Re: Kann ein PKV-Vergleich wirklich aussagekräftig sein

Beitrag von Deewdeeni » Sa 1. Mär 2014, 12:59

Private Krankenversicherung

Bei allgemeinen Vergleichen von Testorganisationen oder Finanz-Journalen, wird logischerweise mit Modellen verglichen. Trotzdem sagt das viel über die getesteten Tarife aus.

Bei einem vernünftigen personifizierten Online-PKV-Vergleich kann ja der Interessent seine persönlichen für die PKV relevanten Daten eingeben und erhält die aus diesen Daten berechneten personifizierten Angebote.

Ich weiß nicht, worauf du also hinaus willst.


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Re: Kann ein PKV-Vergleich wirklich aussagekräftig sein

Beitrag von marco31 » Do 30. Apr 2015, 12:08

Vergleiche helfen ein passendes Angebot zu finden. So sind meine Erfahrungen

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Re: Kann ein PKV-Vergleich wirklich aussagekräftig sein

Beitrag von barmensch » Mo 18. Mai 2015, 13:16

Die meisten Portale vergleichen nicht wirklich. Oft geht es nur darum dir eine günstige Versicherung zu präsentieren weil die Leute drauf stehen.

Dabei kann man aber auch in eine Falle tappen. Ich würde einen Wechsel von GKV zu PKV überhaupt nicht empfehlen. Erstmal hat man günstige Tarife, im Alter wendet sich das Blatt und man kann nicht mehr zahlen.

Ich hab das ganze hinter mir und konnte mit Ach und Krach zurückwechseln.

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Re: Kann ein PKV-Vergleich wirklich aussagekräftig sein

Beitrag von Koller » Mo 18. Mai 2015, 14:57

barmensch hat geschrieben:Oft geht es nur darum dir eine günstige Versicherung zu präsentieren weil die Leute drauf stehen.
Genau das ist doch der Sinn eines Versicherungsvergleiches... die günstigste Versicherung für den Suchenden zu finden.
barmensch hat geschrieben:Ich würde einen Wechsel von GKV zu PKV überhaupt nicht empfehlen. Erstmal hat man günstige Tarife, im Alter wendet sich das Blatt und man kann nicht mehr zahlen.
Das muss bei einer Privaten Versicherung wie der PKV doch so sein. Egal was versichert wird, Auto, Gesundheit, Leben... immer spielt das Risiko eine tragende Rolle für die Festsetzung der Beiträge. Fahranfänger zahlen mehr für ihre KFZ-Haftpflichtversicherung als erfahrene Fahrer mit jahrelanger Fahrpraxis. Bei der Privaten Krankenversicherung verursachen junge Menschen weniger Kosten als Alte, weshalb die Beiträge günstiger sind. Möchtest du es umgekehrt?

Man soll sich den Wechsel eben gut überlegen. Dabei spielt die Höhe des Einkommens eine wesentliche Rolle. Wenn man nur ein geringes Einkommen hat, macht der Eintritt in die PKV keinen Sinn. Außerdem lohnt es im höheren Alter nicht mehr in die PKV zu wechseln. Um so Jünger man ist, desto lohnender ist der Wechsel in die PKV auf die Gesamtversicherungszeit gerechnet.

Man darf ja auch nicht ausschließlich den Preis sehen. Meist erhält man ja auch viele Vorteile und bessere Leistungen bei einer PKV.

Aber selbst wenn der Fall eintritt, dass man seine PKV Beiträge nicht mehr zahlen kann, weil man beispielsweise sein Einkommen verloren hat und ein Sozialfall wurde, steht man nicht ohne Krankenversicherung da. Dann kommt man in die Gesetzliche KV zurück. In Deutschland gibt es inzwischen eine Pflicht zur KV. Da heißt niemand darf ungesichert sein. Die gesetzlichen KV müssen also Personen mit geringem Einkommen wieder aufnehmen.
barmensch hat geschrieben:Ich hab das ganze hinter mir und konnte mit Ach und Krach zurückwechseln.
Nicht mit Ach und Krach. Wenn du die Voraussetzungen erfüllst, ist das der einzige Weg.

Das soll keine e Rede pro PKV sein. Nur darf man, wenn man selbst Fehler machte und z.B. mit zu geringem Einkommen oder in zu hohem Alter in die PKV ging, diese nicht verteufeln. Man kann sich vorab die Beiträge für jedes Alter anzeigen lassen und kann so recht genau die Entwicklung der eigenen Beiträge vorhersehen.

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