HYIP – High Yield Investment Program

HYIP

HYIP – Vorsicht Falle

HYIP – Seit vielen Jahren tauchen regelmäßig neue HYIP’s auf und versprechen Renditen, wie sie traumhafter nicht sein könnten. Hier sollte man sehr vorsichtig sein. Man riskiert nicht nur sein Geld zu verlieren, sondern hat u.U. auch mit rechtlichen Konsequenzen zu rechnen.

Was sind HYIP Programme

HYIP steht für High Yield Investment Program. Das sind Investitionsprogramme, die extrem hohe Renditen versprechen. HYIP Betreiber sammeln das Geld der Teilnehmer ein und geben vor damit einen hohen Gewinn am Finanzmarkt, z.B. im FOREX* (Devisenmarkt), Fonds-Handel oder Handel mit Immobilien zu erwirtschaften. Während Investition mit hohen Renditeversprechen oft nur Großanlegern ab mehreren 100.000 € möglich ist, können bei Online-HYIPs auch Kleinanleger (je nach Betreiber, ab wenigen Euro) ihr Geld anlegen.

Gewinnaussichten und Risiko

Bei HYIP Investitionen werden 1 bis 2 % tägliche Verzinsung und mehr versprochen. Generell ist bei Investitionsangeboten Vorsicht geboten. Man sollte immer erst Informationen über einen Anbieter sammeln bevor man investiert und bedenken, das Investitionen mit hohen Gewinnaussichten auch ein erhöhtes Risiko bergen. Bei HYIP’s sieht das Ganze aber deutlich schlimmer aus. Denn im Allgemeinen arbeiten HYIPs nur zum Schein mit dem Geld der Anleger und  erwirtschaften keine Gewinne, sondern finanzieren sich in Wirklichkeit über die neuen Einzahler. Das ist dann ein Schneeballsystem oder Ponzi, welches nach einer gewissen Zeit zusammenbricht, nämlich dann, wenn nicht mehr genug neue „Investoren“ dazu kommen.

Ein weiteres Kennzeichen eines HYIP sind sehr hohe Provisionen für das Werben neuer Teilnehmer. Damit Mitglieder und Networker bereit sind, die so dringend benötigten neuen Mitglieder zu werben, werden diese hohen Provisionen versprochen.

Sind HYIP’s legal?

Wenn ein Programm als Schneeballsystem bzw. Ponzi konzipiert ist, ist es selbstverständlich nicht legal. In fast allen der westlichen Welt, sind solche Systeme verboten und das Betreiben und die Beteiligung daran ist illegal. Teilnehmer riskieren rechtliche Konsequenzen, wobei insbesondere das Werben neuer Mitglieder relevant ist. Dies kann strafrechtlich relevant sein. Aißerdem ist jemand der Mitglieder geworben hat u.U. für die Verluste der durch ihn geworbenen schadensersatzpflichtig.

*Forex

Als Forex (Foreign Exchange market, FX Market, auch Devisenmarkt, Währungsmarkt) bezeichnet man den globalen Markt, auf dem Währungen (bzw. auf Währungen lautende Forderungen, d. h. so genannte Devisen) gehandelt werden. Der weltweite Devisenmarkt ist an keinen festen Börsenort gebunden, sondern wird durch das weltweite Netz der Interbankenbeziehungen konstituiert. Er ist der größte Finanzmarkt der Welt (Tagesumsatz ca. 1,9 Billionen Dollar).

Ein Devisengeschäft beinhaltet den gleichzeitigen Kauf und Verkauf von unterschiedlichen Währungen am Interbankenmarkt. Dadurch bilden sich Tauschverhältnisse, so dass der Wert jeder Währung in der jeweils anderen ausgedrückt werden kann. Auf dem Devisenmarkt bildet sich so der nominale Wechselkurs als Preisverhältnis zwischen zwei Währungen.

Preisbildung

Das Angebot stellen die Nettoauslandsinvestitionen dar, also das Angebot an Devisennachfrage. Sie sind unabhängig vom realen Wechselkurs (nur abhängig vom Realzins auf dem Kreditmarkt). Die Nachfrage kommt durch die Nettoexporte zustande, also die Nachfrage nach Devisenangebot. Aus dem Marktgleichgewicht ergibt sich Nettoexporte = Nettoauslandsinvestitionen. Devisenmarkt und Kreditmarkt hängen über die Auslandsinvestitionen zusammen.

Akteure

Die wichtigste Gruppe von Akteuren auf dem Devisenmarkt sind Investoren, die mit ihren Aktivitäten ausschließlich Renditeziele verfolgen. Daneben sind auch Außenhändler auf dem Markt aktiv – entweder zur Absicherung ihrer Geschäfte oder um erhaltene bzw. benötigte Währungswerte zu tauschen. Die dritte Gruppe wichtiger Akteure auf dem Devisenmarkt sind die Zentralbanken, die insbesondere durch Devisenmarktinterventionen in den Markt eingreifen.

Handel

Die Devisen werden sowohl auf Kassa- als auch auf Terminmärkten gehandelt. Währungen werden immer in Paaren gehandelt. Es ist nicht möglich nur den Dollar zu kaufen: Man tauscht immer Euro gegen Dollar, Dollar gegen Yen und so weiter. Deswegen werden Währungskurse auch immer in Paaren angegeben, zum Beispiel „EURUSD 1.2963“: Für einen Euro sind 1,2963 US-Dollar zu zahlen. An diesem Beispiel sieht man auch, daß die Quotierung bei vielen Währungspaaren bis zur vierten Stelle hinter dem Komma erfolgt. Im Handel zwischen Banken und größeren Unternehmen werden die Kurse inzwischen mit 5 oder 6 Kommastellen quotiert. Hintergrund ist die Einführung des Euro und der zunehmende Konkurrenzdruck der Handelspartner. Die Einführung des Euro hat im Vergleich zur Deutschen Mark die Marge halbiert und dazu geführt, dass sich ein Händler kaum noch vom anderen positiv abheben kann.

Der Handel verläuft dabei nicht zentral über eine Börse, sondern meist direkt zwischen Finanzinstituten über entsprechende Händlernetze. Zunehmend sind unter den Teilnehmern auch Konzerne, Broker und private Spekulanten. Gehandelt wird rund um die Welt und rund um die Uhr (So 23h – Fr 23h MESZ), so dass die beteiligten Investoren jederzeit auf relevante Ereignisse reagieren können.

Wesentlich dabei ist aber die dezentrale und weitgehend gesetzlich unregulierte Natur der Forex-Geschäfte. So können zwei Banken, die sich auf einen bestimmten Preis für ein Währungspaar einigen, einen gültigen Kurs abseits zentraler Strukturen festlegen. Im FOREX-Markt handeln Banken wie Spekulanten gewöhnlich mit Margin-Einsätzen – üblicherweise in der Größenordnung von 0,5 bis 2 Prozent des Handelswertes. So sind etwa, um im FOREX-Markt eine Million US-Dollar zu bewegen, bei 1 % Margin lediglich 10.000 US-Dollar Sichersheitsleistung notwendig. Dadurch entsteht eine Hebelwirkung, so dass sich trotz der relativ geringen Schwankungen der Wechselkurse in kurzer Zeit extreme Gewinne oder Verluste ergeben können.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Forex

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