Kategorie: RevShare

RevShare

Adpack RevShare


Seit einigen Jahren tauchen immer wieder RevShare-Portale auf, wobei von so genanntem Adpack-RevShare die Rede ist. Aufgrund hoher Verdienstversprechen erfreuen sich die RevShare-Plattformen großer Beliebtheit.  Aber ist diese auch berechtigt?

Was bedeutet RevShare?

RevShare steht für Revenue Sharing, was so viel heißt wie Umsatzbeteiligung. Der Begriff RevShare hat sich bei Plattformen durchgesetzt, deren Konzept es ist, Werbepakete zu verkaufen, wobei die Werbung dann von den angemeldeten Mitgliedern gegen Bezahlung gesehen wird. Je nach Anbieter heißen die Werbepakete auch AdPack oder CreditPack. Unter RevShare-Programmen versteht man also Systeme, die Werbepakete (AdPacks oder CreditPacks) verkaufen. Dabei konsumieren die beim jeweiligen RevShare-System angemeldeten Mitglieder diese Werbung nicht nur, um so einen Verdienst zu erarbeiten, sie müssen im Allgemeinen zunächst selbst Werbepakete in Form von AdPacks oder CreditPacks kaufen, um verdienst-berechtigt und für eine “Umsatzbeteiligung” oder eine”Gewinnbeteiligung” qualifiziert zu sein.

Die Werbepakete sind gemessen an vergleichbarer Werbung extrem überteuert. Das führt nach unserer Erfahrung dazu, dass die Werbepakete nur von den angemeldeten Mitgliedern selbst gekauft werden, wobei diese nur deshalb kaufen, weil der Kauf der Werbepakete die Voraussetzung für das Erzielen der versprochenen, ebenfalls unrealistischen, Verdienste ist.

Typische Merkmale von RevShare-Programmen

Man muss selbst Werbepakete kaufen (egal ob man etwas zu bewerben hat oder nicht), um mit dem Ansehen der Werbung anderer Geld verdienen zu können.
Die Kosten für die Werbepakete sind im Vergleich mit Werbung dieser oder ähnlicher Art (Forced Kiews oder Klicks, also Klicken oder Betrachten von Werbung nach Aufforderung) unrealistisch hoch. Sie betragen oft das zigfache, mehrere hundertfache oder sogar tausendfache des für diese Art Werbung üblichen.
Die Werbepakete werden (fast) ausschließlich von den Mitglieder, die beim RevShare Anbieter Geld verdienen wollen, selbst gebucht.
Auszahlungen können nur finanziert werden, indem die Einzahlungen (für AdPack-Käufe) anderer (neu geworbener Mitglieder) dafür verwendet werden.
Es fließt kein oder kaum Geld von außen in das System. Werte schaffende Geschäfte gibt es bei diesem Verdienstmodell nicht.

Kann man mit RevShare Geld verdienen?

Um es vorwegzunehmen… Wir meinen, dass es nicht möglich ist, mit RevShare Geld zu verdienen. Zumindest nicht auf legale Art und Weise und nicht bei den uns bisher bekannt gewordenen RevShare Programmen. Der Grund dafür findet sich in den unter “Merkmale von RevShare-Programmen” genannten Punkten., besonders den überteuerten Preisen und der Tatsache, dass nur die Mitglieder selbst die Werbepakete kaufen. Auch wenn die Betreiber und die für das jeweilige RevShare Programm werbenden Networker und Mitglieder gern das Gegenteil behaupten und den Kauf von Werbepaketen von außenstehenden Unternehmen beteuern, können sie den Nachweis dafür nicht erbringen. Da es einer der wichtigsten und am häufigsten genannten Kritikpunkte ist, sind die für eine RevShare Plattform Werbenden dazu übergegangen, zu betonen, dass sehr viele außenstehende Unternehmen die Werbung kaufen. Allerdings werden zum Untermauern dieser Behauptung keine Nachweise erbracht. Im Gegenteil, informieren uns bei RevShare Plattformen angemeldete Menschen regelmäßig darüber, dass dort ausschließlich die Werbung der angemeldeten Mitglieder erscheint. Das leuchtet auch ein, denn allein der Fakt der extrem überteuerten Preise machen einen solchen Kauf auch mehr als unwahrscheinlich, wenn nicht sogar unmöglich.

Ist RevShare seriös?

RevShare, auf welches die o.g. Merkmale zutreffen, halten wir für unseriös und für Betrug. Vielfach wird für Systeme dieser Art auch der Begriff SCAM verwendet. Diese Merkmale lassen auf ein Schneeballsystem schließen, bei dem kein Mehrwert geschaffen wird, sondern nur eingezahlte Gelder in der Hierarchie von unten nach oben verteilt werden. Das heißt, für die Auszahlung einer Person (angebliche Umsatzbeteiligung) müssen mehrere Neumitglieder eine Einzahlung (angeblicher Kauf von Adpacks) vornehmen. Dabei steigt die für den Fortbestand des Systems nötige Anzahl an geworbenen und zahlenden Neumitgliedern exorbitant und exponentiell, was zwangsläufig dazu führt, dass das System früher oder später kollabiert.

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