Könnte ich diesen Rechtsstreit gewinnen?

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Könnte ich diesen Rechtsstreit gewinnen?

Beitrag von RenX » Mo 2. Jun 2014, 18:21

Hi Leute, ich brauche euren Rat zu folgendem Thema: Ich habe einen Kredit von 3.000€ bei der Bank X aufgenommen und muss diesen nun mit Zinsen zurückzahlen. Leider kann ich das nicht. Wäre es möglich (da ich das Geld nie abgehoben habe und es nur weiter überwiesen habe (also habe ich das Geld nie real gemacht)), einen gerichtlichen Streit zu gewinnen, wenn ich darauf plädiere, dass die Bank mich berauben will? Um das zu erklären: Das Geld, das ich die Bank mir gegeben hat, war Geld ohne Eigenwert, ist also durch keinen realen Wert gedeckt (Fiat-Money). Nun will die Bank etwas mit realem Wert von mir stehlen, obwohl ich ihr wortwörtlich nichts gestohlen habe. Hätte ich dabei eine reelle Chance zu gewinnen?

MfG RenX

Da ich auf anderen Frage-Seiten für diese Frage nieder gemacht wurde, hier eine erklärung:

Fiatgeld: Geld ohne intrinsischen Wert. Also Geld, das durch keinen reellen Wert wie z.B. Gold gedeckt ist. Dazu zählt Geld, das Banken bei Kreditvergaben aus dem Nichts erschaffen (übrigends der Hauptgrund für die Inflation von unserem heutigen Geld).

Außerdem ist die Frage rein Hypthetisch und wäre euch dankbar, wenn ihr euch konstruktiv zu Wort melden würdet ;)

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Re: Könnte ich diesen Rechtsstreit gewinnen?

Beitrag von Oleg » Mi 4. Jun 2014, 03:22

Die erste Frage, wäre, weshalb du dir denn s.g. "Fiatgeld" leihen wolltest, bzw. auch einen Kreditvertrag abgeschlossen hast, wenn du eine solche Einstellung zum Geld und zum Finanzsystem hast. Das wäre ja absurd.

Die nächste Frage wäre, warum jemand einen Kredit aufnimmt, den er von Anfang an gar nicht zurückzahlen kann. Das wäre eine Frechheit und/oder Doofheit.

Eine weitere Frage wäre, warum eine Bank jemandem einen Kredit einräumen sollte, der überhaupt nicht und vor allem von Anfang an nicht in der Lage ist, diesen zurückzuzahlen. Wäre wahrscheinlich ebenfalls Doofheit. Oder aber Schlamperei.

Aber dann ist erstmal die Frage nach der Intention deiner ja nur rein hypothetisch gestellten Frage vordringlich.



Mir drängt sich der Verdacht auf, dass du hier mit ein bisschen Halb- oder sogar nur Viertelwissen glänzen und etwas polemisieren möchtest. Aber das führt, meiner Überzeugung nach, zu nichts gutem... zumindest nicht für dich. Und das musstest du andernorts schon erfahren... zu Recht, wie ich meine.

Und nur kurz (...und ebenfalls hypothetisch): Wenn der Kreditvertrag gültig und inkraftgetreten ist, musst du als Vertragspartner deiner vertraglichen Verpflichtung nachkommen. So einfach ist das.

Und nein, du hättest mit deiner Argumentation keine Chance zu gewinnen. Wäre ja auch noch schöner. Dann holt sich jeder einen Kredit und klagt dann darauf, diesen nicht zurückzahlen zu müssen. :roll:

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Re: Könnte ich diesen Rechtsstreit gewinnen?

Beitrag von Francky » Di 23. Sep 2014, 15:56

Ich finde das auch seltsam. Ich mein, du hast dir ja Geld geliehen, Fiatgeld hin oder her. Außderdem hast du das Geld ja weitergeleitet und der Empfänger hätte das Geld dann auch sicher abheben können, wodurch es zu realem Geld geworden wär.

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Re: Könnte ich diesen Rechtsstreit gewinnen?

Beitrag von baynado » Do 12. Feb 2015, 12:02

Du kannst aus Deinem Kreditvertrag unter Umständen auch raus. Stichwort: "fehlerhafte Widerrufsbelehrung". Ich bin jetzt kein Anwalt. Diese Frage kann Dir nur ein Anwalt verbindlich beantworten.


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Re: Könnte ich diesen Rechtsstreit gewinnen?

Beitrag von ThomasM » So 15. Feb 2015, 12:35

Von einer falschen Widerrufsbelehrung war aber nicht die Rede. Und es ist auch erkennbar, dass die (hypothetische) Frage auf etwas ganz anderes abzielt. Deshalb ist eine "fehlerhafte Widerrufsbelehrung" als Antwort und auch der Link bzgl. einer solchen nicht relevant. Letzterer wurde deshalb entfernt.

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