Millionenboni gerecht?

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Millionenboni gerecht?

Beitrag von Viktor12 » Do 5. Sep 2013, 14:59

Hey Leute,

ich möchte hier nochmal eure Meinung nach der Rechtfertigung von Millionenbonis hören, da so langsam die Krise ja abflaut (Griechenland mal außen vor gelassen).
Was denkt ihr inzwischen über die Millionenboni?
ich persönlich halte von den Gehältern der Manager rein gar nichts. Es kann einfach nicht gerechtfertigt sein, dass ein einzelner Manager das Hundertfache eines einfachen Arbeiters bei ihm im Betrieb verdient. Außerdem sehe ich die Boni der Manager extrem kritisch. Viele sagen: Es muss doch belohnt werden, wenn richtige Entscheidungen getroffen werden und so ein Gewinn für das Unternehmen entsteht.
Ist es aber nicht genau die Aufgabe richtige Entscheidungen zu treffen? Bekommt der Arbeiter denn einen Boni, wenn er seine Aufgabe richtig macht?
Es gibt einfach keine logische Erklärung Millionenboni und das ist jedem bewusst.
Mir fällt besonders in letzter Zeit auf, dass viele Manager, jedoch genau diese Analyse der Situation und passende Entscheidung nicht mehr richtig bewerkstelligen (Siehe Schlecker etc.).
Ich würde den meisten der Managern heutzutage ein Buisness/Executive Training empfehlen, anstatt ihnen Millionenboni nachzuschmeißen.
Allerdings muss ich fairerweise auch sagen, dass vielleicht nirgendwo so schnell Köpfe rollen, wenn einmal was falsch gemacht wird wie in der Managementebene.
Aber auch das kann meiner Meinung nach nicht die Gehälter erklären.
Wie seht ihr das?
Lg

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Re: Millionenboni gerecht?

Beitrag von Wanstreek » Fr 6. Sep 2013, 16:43

Es wird so gemacht, weil es funktioniert... für die Unternehmen. Mit dieser extrem hohen Vergütung werden Manager motiviert Höchstleistungen zu bringen und alles zu tun, um dem Unternehmen einen möglichst hohen Gewinn zu bescheren.

Manager die sich einen guten Namen gemacht haben, sind eben teuer. Das hat sich mehr und mehr hoch geschaukelt.

Genau so gut kann man aber bei Profisportlern und Schauspielern fragen, ob deren Gehälter und die Ablösesummen dahinter in irgend einem Verhältnis zur erbrachten Leistung stehen.

Ich persönlich sehe das alles kritisch, aber was willst du dagegen tun? Revolution? Staatliche Regulierung? Du wirst einem Unternehmen schlecht vorschreiben können, welche gehälter oder Boni es seinen Managern zahlt.


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Re: Millionenboni gerecht?

Beitrag von Gnaesh » Mi 11. Sep 2013, 16:08

Naja gegen gute Gehälter habe ich nichts, auch wenn die sehr hoch sind ist das für mich Ok wenn das mit der Verantwortlichkeit und Arbeitsmenge der Stelle korrespondiert.
Was die Boni angeht, das System Bonuszahlungen ist aus dem Gleichgewicht meiner Meinung nach.

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Re: Millionenboni gerecht?

Beitrag von Wanstreek » Do 12. Sep 2013, 00:42

Neben Eurer Meinung wäre aber interessant, welche Ideen ihr habt, das zu ändern...

Bitte nicht: "Der Staat müsste..." Er wird nicht. Also gut nachdenken und sinnvolle Vorschläge bringen.

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Re: Millionenboni gerecht?

Beitrag von Gnaesh » Fr 13. Sep 2013, 18:35

Corporate Social Responsability Codex der Unternehmen keine Boni über Betrag x zu bezahlen, bzw. die Unternehmen durch öffentlichen Druck (man unterschätze niemals die Macht unseres Konsums) dazu drängen.

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Re: Millionenboni gerecht?

Beitrag von Wanstreek » So 15. Sep 2013, 17:40

Aussichtslos, unrealistisch und blauäugig gedacht.

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Re: Millionenboni gerecht?

Beitrag von Martin789 » Di 17. Dez 2013, 08:07

Eine Bonizahlung ist schon sinnvoll aber nicht bei Fehlentscheidungen.

Wenn sie der Bank und damit den Kunden Renditen beschaffen, soll es so sein.
Oder wenn Manager gute Geschäfte vorweisen können.

Aber andererseits sollten sie auch konkret haftbar gemacht werden, wenn sie nachweisbare Fehler machen.


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