P2P-Kredite als neue Anlageklasse

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P2P-Kredite als neue Anlageklasse

Beitrag von P2PKredite » So 16. Mär 2014, 18:55

Sehr geehrte Leser dieses Forums,

ich möchte euch ein in Deutschland noch eher unbekanntes Thema vorstellen:

Peer-to-Peer Kredite, das steht für Kredite von Privat zu Privat.

Kreditnehmer melden sich auf einer Plattform an, unterziehen sich einer betriebsinternen Bonitätsprüfung und stellen dann ihr Kreditprojekt online. Auf der anderen Seite haben jetzt die Anleger die Möglichkeit in diese Projekte zu investieren. P2P-Plattformen schalten die Bank als Geldvermittler aus und können dadurch Kostenvorteile an ihre Kunden weitergeben. Warum sollten Kreditnehmer die teuren Verwaltungsgebühren der Banken zahlen, wenn sie einen günstigeren Kredit über eine P2P-Plattform bekommen können.

Auch sind P2P-Kredite als neue Anlageform interessant. Den für jeden Kreditnehmer muss es auch Kreditgeber bzw. Anleger geben. In diesem Falle sind das nicht die Banken, sondern andere Privatpersonen. P2P-Plattformen bieten Anleger die Chance auf attraktive Renditen und gibt ihnen gleichzeitig die Möglichkeit, in die Projekte anderer Menschen zu investieren.

In den USA sind P2P-Kredite bereits populär, der Marktführer "Lending Club" macht es vor. Ich denke P2P-Kredite sind sowohl für Kreditnehmer als auch Kreditgeber interessant und daher mitteilungswürdig.


P2P-Plattformen sind keine Banken und besitzen auch keine Banklizenz. Zur rechtlichen Legitimation arbeiten sie daher einer Partnerbank zusammen. Die Partnerbanken dienen als Transaktionsbasis und stellen zudem sicher, dass alle Kredite nach deutschem Bankenstandard abgewickelt werden.

Für Sie als Kreditnehmer entstehen aus dieser Partnerschaft keinerlei zusätzliche Kosten. Die Zusammenarbeit mit einer Bank erhöht letztlich nochmals die Sicherheit für Kreditnehmer wie auch Anleger. Sobald ein Kreditprojekt vollständig finanziert sowie verifiziert wurde und der Kreditvertrag unterschrieben wurde, überweist die Partnerbank auf Auftrag der Plattform den Kreditbetrag auf das Konto des Kreditnehmers. In der Rückzahlungsphase zieht die Partnerbank die abgesprochene monatliche Rate von dem Konto ab und verteilt sie an die Anleger.

Ich hoffe ist es stört euch nicht wenn ich hiermit auch meine Website bekannt machen:

* entfernt

Dort informiere ich ausführlich zu allen Themen betreffend P2P-Kredite.

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Re: P2P-Kredite als neue Anlageklasse

Beitrag von Oleg » Mo 17. Mär 2014, 03:05

P2PKredite hat geschrieben:Ich hoffe ist es stört euch nicht wenn ich hiermit auch meine Website bekannt machen
Ach wo... du wirst doch sicher auch auf Google, Yahoo und allen sonstigen Seiten im Internet kostenlos werben dürfen, oder? Warum sollte denn da Geldthemen etwas dagegen haben, dass du ihre Webseite als Werbeplattform missbrauchst?

Ich kapiere es nicht. Da hat doch ein Neuling gerade erst den Regeln zugestimmt als er sich registrierte und kaum ist er damit fertig, klatscht er hier mit seinen ersten Beitrag Werbung für seine mehr oder weniger sinnlose Seite rein. :roll:




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Re: P2P-Kredite als neue Anlageklasse

Beitrag von Grossmann » Do 5. Mär 2015, 12:47

Ich habe mir zum Thema P2P Kredite (Peer-to-Peer Kredite) auch schon Gedanken gemacht. Dabei fiel mir auf, dass das zwar für den Kreditgeber durchaus lukrativ sein kann. Allerdings ist ein solcher P2P-Kredit für den Kreditnehmer eher teuer. Im Vergleich zu einem Kredit bei der Bank liegen die Zinsen oft deutlich höher.

Wenn ich mir dann überlege, warum ein Kreditnehmer wohl einen P2P-Kredit statt einen möglicherweise günstigeren Privatkredit von seiner oder einer anderen Bank wählen sollte, drängt sich mir da in erster Linie ein Grund auf. Nämlich, dass der Kreditnehmer entweder von der oder den Bank(en) abgelehnt wurde oder selbst meint, dort abgelehnt zu werden.

Wenn ich aber als Kreditgeber einen P2P-Kredit an jemanden geben sollte, den die Bank nicht für vertrauenswürdig hält bzw dem sie aus welchen Gründen auch immer keinen Kredit gewährt, macht mir das schon einige Bauchschmerzen.

Meiner Meinung nach kann die für die Anleger angenehm hohe Verzinsung, aber aus Sicht der Kreditnehmer unangenehm hohe Verzinsung, nur daraus resultieren, das eben die betriebsinterne Bonitätsprüfung nicht so streng ist, wie eine Bonitätsprüfung einer Bank. Klar kann sich ja jeder Anleger (Kreditgeber) dann auch noch aussuchen, an wen von den, von der betriebsinternen Bonitätsprüfung für kreditwürdig gehaltenen Kreditnehmern ich dann Geld verleihe. Allerdings bin ich ja immer noch Laie.

Ich möchte P2P-Kredite nicht schlechtreden, aber diese Überlegungen drängen sich einem Anleger ja auf.


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