TauNigma Zahlungsterminals - Ein ehrliches Geschäft?

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Re: TauNigma Zahlungsterminals - Ein ehrliches Geschäft?

Beitrag von client24 » Sa 24. Jan 2015, 15:23

guquan hat geschrieben:Ich würde das Gerät direkt in China kaufen, selbst mit Finanzierungszinsen spart man da eine Unmenge an Geld.
Ein TauNigma Kiosk kostet beim China Mann zwischen 900 und 2.500 Dollar - Unglaublich aber wahr: Alexander Chub verlangt "nur" um die 5.600 Euro (ca. 7.400 Dollar)
Lest dort mal weiter, dann brauche ich nicht alles hierher kopieren:

http://cafe4eck.blogspot.de/2014/05/ein ... china.html

Wer ist eigentlich cafe4ck? Wie seriös ist diese Plattform, wer steckt dahinter? Wieso darf hier ein Link kopiert werden?

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Re: TauNigma Zahlungsterminals - Ein ehrliches Geschäft?

Beitrag von Franziskus » Sa 24. Jan 2015, 17:19

@client24

cafe4eck.blogspot.de ist das inoffizielle Nachfolge-Portal des ehemaligen Forums Szene-Insider, das nach monatelangen DDoS-Angriffen schließen mußte. Der Hoster vom szene-insider.net hat für die Abwehr der DDoS-Angriffe von Monat zu Monat mehr Geld verlangt, die von den Betreibern allein nicht mehr aufzubringen waren. Immerhin bewegten sich die monatlichen Belastungen zum Schluß in einer Größenordnung von 600 Dollar - monatlich!

Der "harte Kern" vom Szene-Insider hat dann mit cafe4eck.blogspot.de das fortgeführt, was auf szene-insider.net begonnen wurde. Ich war aktives Mitglied auf beiden Portalen, kenne insofern also die Hintergründe und auch die Betreiber.

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Re: TauNigma Zahlungsterminals - Ein ehrliches Geschäft?

Beitrag von Franziskus » So 25. Jan 2015, 16:41

@client24 hat geschrieben:
Ich habe im Juni mehrere dieser Maschinen aus Überzeugung gekauft.
Diese Aussage dürfte etliche Leser verwirren. Immerhin titelt die Website taunigma.com doch so:
Franchisegesellschaft Taunigma FZE
Vielleicht wäre eine Präzisierung dieser Aussage hilfreich. Nicht jeder User/Leser dürfte mit Franchising vertraut sein. Wer ein BurgerKing-Restaurant betreibt, ist ja auch "nur" berechtigt, den Namen zu führen - wird aber trotzdem nie Eigentümer! Trotz monatlicher Entrichtung der Franchise-Gebühr.

Zusatzfrage: Sind die Geräte versichert - z. B. gegen Vandalismus und Diebstahl? Wer kontrolliert das vor Ort? Wie oft? Ist der Versicherungsschutz, sofern überhaupt vorhanden, mit Zahlung der Franchise-Gebühr abgedeckt?

Noch eine Frage: Wenn man das Gerät gegen Barzahlung kauft, also nicht im Rahmen des Franchising, was kostet es dann brutto für netto?

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Re: TauNigma Zahlungsterminals - Ein ehrliches Geschäft?

Beitrag von client24 » So 25. Jan 2015, 17:53

Ja, tatsächlich wird das Wort Franchising hier von Taunigma in einem Zusammenhang gebraucht, der für uns Deutsche unklar ist. Ich weiß nicht genau, wie viele womöglich zig-verschiedene Arten von Franchising es weltweit gibt. Wir kennen in Deutschland überwiegend das von dir genannte Modell: Ich nutze einen Firmennamen, ein erfolgreiches Konzept oder Geschäftsmodell (McD)und zahle dafür eine Gebühr o.ä. Taunigma ist für unser Verständnis eher eine Handelsgesellschaft würde ich sagen. Sie verkauft die Zahlterminals in physischer Form, d.h. ich bin mit Zahlung des Kaufpreises Besitzer und Eigentümer geworden. Das Gerät gehört mir und theoretisch könnte ich in die Emirate fliegen, mir eine Sackkarre besorgen und das Gerät, egal wo es steht, dort abholen und mit nach Hause nehmen. Das ist vertraglich so geregelt. In einem zweiten Vertrag wird dann geregelt, dass die Gesellschaft Kiosk IT System Tradings L.L.C (wie GmbH) mit Sitz in Abu Dhabi die Treuhandverwaltung meines Eigentums vor Ort übernimmt. Das bedeutet die übernehmen das "Tagesgeschäft", stellen die Geräte auf, stellen die Software und Systeme zur Verfügung, kümmern sich um Wartung und Instandhaltung und sorgen kurz gesagt dafür, dass mein Gerät Geld verdient. Und das nicht uneigennützig, denn die Gewinne aus dem Geschäft werden nach Abzug aller Kosten geteilt. 50/50 Das ist auch alles vertraglich geregelt.
Zur Frage wie die Geräte versichert sind, ist folgender Sachverhalt zunächst wichtig zu erwähnen: In den VAE gibt es aus verschiedenen Gründen so gut wie keine Kriminalität. Für uns kaum vorstellbar - dort Realität. Also geht die Wahrscheinlichkeit, dass dort ein Gerät gestohlen oder zerstört wird, gegen Null. Ich habe diese Fragen auch alle gestellt, bevor ich investiert habe. In dem Zusammenhang habe ich dann auch erfahren, dass die Ladenbesitzer, in deren Läden die Geräte aufgestellt werden, für Schäden haften.
Es gibt hier viele Dinge zu beachten, bzw. viele Fragen die zunächst erst mal auftauchen, weil das Thema und das Land dort für uns gänzlich unbekannt ist. Da ich alles sehr sorgfältig recherchiert habe und letztlich auch in Abu Dhabi war und mir die Firma angesehen und Gründer Alexander Chub und die Geschäftsführerin von Taunigma persönlich mit Fragen gelöchert habe, bin ich mir sicher, dass dort alles mit rechten Dingen zugeht. Es ist halt ein Geschäft, in das ich dort einsteige. Wenn die Leser Fragen haben, bin ich gerne bereit, diese nach meinem Kenntnisstand zu beantworten.
Ach so, eine Frage war ja auch: Was kostet mich ein Gerät. Ich habe 7.400 USD dafür bezahlt. Und wie ich aus anderen Foren weiß, wird ja gerne behauptet, Taunigma kauft die Geräte in Honkong zum Spotpreis ein und verkauft sie viel zu teuer. Das ist alles sehr pauschal finde ich. Und hier kann man ein ganz großes Fass aufmachen wenn man möchte, warum? Ich bin auch Händler und weiß, mit welchen Margen gerade in Asien produzierte Waren überall auf der Welt verkauft werden. Es ist doch Gang und Gäbe, dass dort mit Handelsspannen von bis zu 300% und mehr Geld verdient wird. Ehrlich gesagt weiß ich nicht genau, was ein Taunigma Kiosk beim "China-Mann" kostet. Das ist auch zweitrangig für mich als Unternehmer. Ich weiß, dass diese Geräte Hightech-Maschinen sind und hier vor allem viel Entwicklungsarbeit von A. Chub und seinem Programierer Team drinsteckt. Wenn ich einen VW Golf kaufe, bezahle ich auch nicht nur den Blechpreis usw. Für mich war für den Kauf entscheidend, wie viel muss ich investieren und wie viel kommt für mich unterm Strich dabei raus. Und das ist jetzt schon, nachdem ich die Geräte erst ein halbes Jahr besitze, mehr als zufriedenstellend. Das Geschäft wird sich dort positiv entwickeln aller Voraussicht nach. Ich sehe das so: Wenn nur die Hälfte von dem, was Taunigma als Rendite für dieses Geschäft hochrechnet, für mich dabei rauskommt, habe ich damit gutes Geld verdient.

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Re: TauNigma Zahlungsterminals - Ein ehrliches Geschäft?

Beitrag von Tiutet » Sa 7. Feb 2015, 02:13

client24 hat geschrieben:...Aber ich sehe keine Veranlassung mich zu rechtfertigen oder mich hier in eine ich- muss- was - beweisen-Rolle drängen zu lassen...
Dafür schreibst du aber recht viel. Den zitierten Beitrag habe ich stark gekürzt, da er nichts als Wiederholungen enthielt und außerdem Unterstellungen beinhaltete, die Kritiker würden aus finanziellen Eigennutz (also um eigene Geschäfte zu fördern) Taunigma "schlechtreden".

Ich entziehe dir zu diesem Thema das Wort. Jeder weitere Beitrag von dir zum Thema Taunigma hat eine Löschung des Inhalts und eine Sperre für dich zur Folge.

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Re: TauNigma Zahlungsterminals - Ein ehrliches Geschäft?

Beitrag von Achimator » So 8. Feb 2015, 15:37

Bei chinesischen Händlern findet man diese oder vergleichbare oder eher noch bessere Terminals zu einem Preis zwischen 500 und 900 USD. Kauf ab ein Stück. Bei Abnahme größerer Mengen erhält man einen besseren Preis.

Wenn ich nun mal davon ausgehe, dass man bei sehr großen Stückzahlen pro Gerät + Nebekosten (Versand etc.) nicht mehr als 1000 USD zahlt, sieht das aber nach einem sehr guten Geschäft aus. Für wen? Na nicht unbedingt für die Käufer (Endabnehmer bzw "Investoren") der Dinger, sondern für den Erfinder von Taunigma. Der würde nach dieser Rechnung nämlich für jeden eingesetzten Dollar 750% zurück bekommen. Das macht einen Gewinn von 650%. Für ihn ist es da doch wohl eher uninteressant, wie gut die Dinger später genutzt werden, ob Akzeptanz gegeben ist und ob sie später ständig kaputt sind. Denn sein Kerngeschäft scheint ja wohl eher der gewinnbringende Verkauf dieser technisch eher einfachen Terminals zu sein. Wenn er pro Gerät 6.500 USD Gewinn macht und mal angenommen 5.000 Stück verkauft, hat er einen Profit von 32, 5 Mio gemacht. Da kann es ihm schlichtweg egal sein, wenn das Konzept nach dem Verkauf wie eine Seifenblase zerplatzt. Dieses Konzept scheint mir doch eher nur dazu entwickelt zu sein, vermeintlichen "Investoren" die Dinger schmackhaft zu machen. Denn ohne eine sinnvoll erscheinendes Konzept, könnte man ja die Teile nicht so teuer verkaufen.

Übrigens möge man doch mal ein Taunigma Terminal, welches auch nur ca 130 kg wiegt, mit einem üblichen stand-alone ATM (Geldautomaten) einer Bank vergleichen. Das Taunigma Terminal wirkt dagegen wie ein Spielzeug. Zwei kräftige Männer tragen das Taunigma Gerät ohne große Anstrengung einfach weg.

Mein Fazit: Auch wenn es diese Geräte wirklich gibt und einige in ein paar Geschäften, deren Inhabern man auch irgend einen Gewinn verspricht, auch aufgestellt werden, bezweifle ich, dass Banken darüber Auszahlungen erlauben oder irgendwelche Bankgeschäfte abwickeln lassen, sprich eine Schnittstelle dafür zur Verfügung stellen. Bestenfalls wäre es für mich denkbar, dass der Benutzer über ein Betriebssystem mit Browser gewöhnliches Onlinebanking damit durchführen kann. So könnte man natürlich auch seine Prepaid Telefonkarte aufladen, Flüge buchen, alle möglichen Tickets bestellen und kaufen usw... Das könnte er aber auch in jedem beliebigen Internetcafe oder mit seinem Smartphone. Fakt ist aber eines: Die in Aussicht gestellten, gigantischen gewinne sind so nicht realisierbar. Für mich sieht es so aus, dass die Taunigma Initiatoren durch den Verkauf der Geräte einen riesigen Gewinn machen und sich für alles, was danach kommt nicht mehr interessieren, daa das Konzept ohnehin nie tragfähig war und nur dazu diente durch Vortäuschung eines profitablen Geschäfts Investoren für die stark überteuerten Taunigma Terminals zu ködern.

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Re: TauNigma Zahlungsterminals - Ein ehrliches Geschäft?

Beitrag von Tappa » So 8. Feb 2015, 23:41

Lange lese ich schon in diesem Thema mit und muss mir wirklich manchmal an den Kopf fassen. Klar kann man verschiedener Meinung sein. Aber wenn man, wie so viele Befürworter von Taunigma, immer nu Phrasen wiederholt, aber dabei Argumente oder Zweifel der Skeptiker ignoriert, wird man nicht glaubwürdiger. Was Achimator übrigens schreibt ist durchaus schlüssig und plausibel. Selbst wenn die Herrschaften nur 3.000 $ Gewinn pro Gerät machen und nicht wie von ihm angenommen 6.500 $, wäre es immer noch die Erklärung, weshalb man den möglichen Investoren versucht plausibel zu erklären, wie lohnend das ganze doch ist. Wenn sich irgendwann keine neuen Käufer für diese Terminals mehr finden und sich herauskristallisiert, dass ein besonderer Nutzen und damit verbundener riesiger Gewinn durch diese Automaten nicht generierbar ist, lachen die Taunigma Hintermänner sich ins Fäustchen. Wer weiß, was dann noch alles auf die Käufer der Kioske zukommt. Kann mir vorstellen, dass sie aufgefordert werden, ihre Geräte wegzuräumen, oder Standgebühren für nutzlose oder defekte Terminals zu zahlen oder oder oder.....

Das einzige Argument der Befürworter von Taunigmal ist, "Taunigma würde sich ins eigene Fleisch schneiden, wenn das Konzept nicht aufginge", ist widerlegt. Taunigma hat so oder so genug am Verkauf der Terminals verdient. Und diesen Verkauf der Terminals (mit riesigem Gewinn) konnte man nur dadurch erreichen, dass man Luftschlösser gebaut hat, mit denen man möglichen Investoren den Kauf schmackhaft machte. Das diese dann wie Seifenblasen platzen könnten, wollen viele der Investoren nicht wahr haben. Was nicht sein darf, kann eben nicht sein.

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Re: TauNigma Zahlungsterminals - Ein ehrliches Geschäft?

Beitrag von Dirk » Mo 9. Feb 2015, 10:45

Wenn das alles so einfach und lukrativ wäre, wie es beschrieben und geschildert wird, frage ich mich, warum die Terminals nicht längst auch in Europa stehen? Wer schon einmal in ländlichen Gegenden gewohnt oder Urlaub gemacht hat, weiß, daß man dort nicht in jedem Ort mit einer Bankfiliale oder so verwöhnt wird. Und es gibt - Städter werden das nicht glauben - durchaus noch immer viele große Geschäfte, wo man nicht mal eben mit seiner Karte bezahlen kann. Ohne Bargeld bekommt man da weder einen neuen Reifen nach einer Reifenpanne und auch keine Flasche Mineralwasser, nachdem man den Reifen gewechselt hat.

Habe es selbst erlebt!

Dirk

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Re: TauNigma Zahlungsterminals - Ein ehrliches Geschäft?

Beitrag von Achimator » Mo 9. Feb 2015, 13:40

An anderer Stelle habe ich als Ausrede gelesen, dass es vollkommen legitim sei sei, dass man an Endabnehmer mit so hohen Gewinnmargen verkaufen würde. Klar ist es legitim durch eine s.g. Handelsspanne auch etwas zu verdienen. Allerdings kann man als Endabnehmer ja solche oder ähnliche Kioske selbst zu dem Preis kaufen, den Taunigma auch zahlt. Nun ja, nicht ganz... Durch die Menge, erhält Taunigma einen besseren Preis. Aber im Grunde wäre es so, als würde ein ebenfalls bei einem Händler Alibaba in China erhältliches Smartphone für 100 USD von einem Händler, der sie dort ordert für 750 USD weiterverkauft werden. Da erscheint das dann schon wieder nicht mehr so plausibel.

Man muss ja davon ausgehen, dass Taunigma die Terminals nicht für 500 bis 900 USD bei einem Alibaba-Händler ordert, der auch schon seine Margen drauf geschlagen hat, sondern direkt ab Werk. Da liegt der Preis, besonders in Anbetracht der hohen Stückzahlen ja noch mal deutlich niedriger als bei den Angeboten der Händler auf Alibaba.

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Re: TauNigma Zahlungsterminals - Ein ehrliches Geschäft?

Beitrag von schwalbe » Sa 14. Mär 2015, 06:54

Falls die Taunigma Seifenblase dann platzt, werden sicher einige Käufer der Terminals dumm aus der Wäsche gucken. Besonders bitter würde es für die, die noch Kredite aufgenommen haben, um sich die Terminals kaufen zu können.

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Re: TauNigma Zahlungsterminals - Ein ehrliches Geschäft?

Beitrag von Alice » Do 24. Aug 2017, 20:19

Halli Hallo!

Erst gestern wurde ich auf das Thema angesprochen, und zwar von einem Top Leader einer bekannten MLM Firma. Die letzten Posts hier sind ja doch schon eine Weile her. Gibt es Neuigkeiten, von denen ich wissen sollte, bevor ich mich dafür oder dagegen entschiede?

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