EmpireSpot Bewertung – Eine erste Einschätzung von EmpireSpot

EmpireSpot Bewertung

Bewertung von EmpireSpot

EmpireSpot ist ein vor einigen Wochen gestartetes Unternehmen mit Sitz in Mönchweiler. EmpireSpot bezeichnet sich selbst als Online-Community und Hotspot für alle Networker und Online-Marketer. Im Internet ist dieses EmpireSpot unter der Domain empirespot.com erreichbar. Für viele stellt sich die Frage ob EmpireSpot seriös ist, da sie bereits mit unseriös agierenden RevShare-Unternehmen schlechte Erfahrungen gemacht haben. So suchen sie nach einen EmpireSpot Test, eine EmpireSpot Bewertung oder EmpireSpot Erfahrungen. Wir wollen an dieser Stelle eine erste Einschätzung zu EmpireSpot und zu uns wichtig erscheinende Punkten abgeben.

Das Unternehmen EmpireSpot

Die Rechtsform ist die GmbH. Hier die Daten aus dem Impressum der EmpireSpot GmbH:

Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG:

EmpireSpot GmbH
Robert-Kratt-Str. 16
78087 Mönchweiler

Vertreten durch:

Manuel Išek

Kontakt:

Telefon:
E-Mail: info@empirespot.com

Registereintrag:

Eintragung im Handelsregister.
Registergericht:Amtsgericht Freiburg
Registernummer: HRB 714847

Hinweis auf EU-Streitschlichtung

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit: http://ec.europa.eu/consumers/odr
Unsere E-Mail-Adresse finden sie oben im Impressum.

Quelle: Impressum von empirespot.com

Eine Telefonnummer ist im Impressum, wie man sieht, nicht hinterlegt.

EmpireSpot über sich selbst

  • Deutsche Werbeplattform mit Sitz in Mönchweiler
  • Kostenlose Registrierung möglich
  • Umsatzbeteiligung (bis max. 2000 ProfitPacks)
  • Keine Werbeplattform
  • Kein Klickzwang
  • Ein ProfitPack kostet 30 EUR und erwirtschaftet 36 EUR (netto)
  • Ordnungsgemäße Rechnung mit ausgewiesener MwSt.
  • Partnerprovision bis in die 10 Ebene
  • Mitgliedschaft über Yovendoo Club 99 Euro
  • deutscher Support
  • Beratung durch Steuerexperten Udo Heimann

Nun sagt uns das noch nicht wirklich viel über das Verdienstkonzept. Allerdings fallen uns ein paar Punkte auf, die uns sehr zu denken geben. Vergleiche wir einmal die in der Auflistung gemachten Aussagen miteinander: So heißt es in der ersten Zeile „Deutsche Werbeplattform…“ und dann drei Zeilen darunter, „Keine Werbeplattform“. Ja was denn nun? Deutlicher kann man sich selbst wohl kaum widersprechen.

Das Konzept von EmpireSpot

EmpireSpot bietet sogenannte ProfitPacks, die auch als Schulungspakete oder Marketingpakete bezeichnet werden, zu einem Preis von 30 Euro an. Dieses gekaufte Marketingpaket soll dann 36 Euro erwirtschaften. Das erinnert doch aber sehr an das inzwischen berühmt-berüchtigte AdPack-RevShare des schon dahingeschiedenen Schneeballsystems GetProfitAds beziehungsweise des schon mit Schwierigkeiten und Auszahlungsproblemen kämpfenden MyAdvertisingPays, sowie anderer auf dem Weg zum Zusammenbruch befindlicher RefShare-Systeme.  Bis auf die Tatsache, das die ProfitPack keine „Webepakete“, sondern „Schulungspakete“ sind, scheint doch das Prinzip das gleiche zu sein. Offensichtlich ist, dass die sogenannte Umsatzbeteiligung den Kaufpreis um 20% übersteigt. Daraus resultiert ein garantiertes Minus für EmpireSpot aus dem Geschäft mit den Schulungspaketen. Auch wenn seitens EmpireSpot behauptet wird, dass man dieses Minus mit Einnahmen aus anderen Geschäftsfeldern wieder ausgleichen würde, stellt sich aber doch die Frage, weshalb man denn überhaupt ein Geschäftsmodel anwendet, dessen wesentlicher Bestandteil ein Fass ohne Boden ist, welches permanent mit Gewinnen aus anderen Geschäftszweigen aufgefüllt werden müsste und diese damit verschlingt. Übrigens vergrößert ein Partnerprogramm über 10 Ebenen dieses Minus nochmal erheblich. Für uns ist es nicht nachvollziehbar und kaum vorstellbar, dass ein ernsthaftes Unternehmen auf diese Art Geschäft macht.

99 Euro Jahresbeitrag, um für Umsatzbeteiligung berechtigt zu sein

Von großer Bedeutung ist die Tatsache, dass Mitglieder, die sich „kostenlos“ registrieren durften, und ProfitPacks gekauft haben oder kaufen möchten, um per Umsatzbeteiligung Geld zu verdienen, zunächst mal im Yovendoo Club registrieren müssen und dort eine Jahresgebühr in Höhe von 90 Euro zu entrichten haben, um überhaupt für eine Umsatzbeteiligung qualifiziert zu sein. Um diesen Clubbeitrag von 99 Euro wieder reinzubekommen, müsste man mindestens 17 Pakete kaufen und hoffen, dass daraus dann tatsächlich eine „Umsatzbeteiligung in Höhe von 120% zurückgezahlt wird. Und dann wäre man erst mal bei +- Null. Interessant ist, dass der Yovendoo Club – Jahresbeitrag von 99 € poro Mitglied als externe Einnahmequelle angegeben wird. Die externen Einnahmequellen sollen ja, das große Loch im ProfitPacks-Minusgeschäft ausgleichen. Aber bedeutet das dann nicht, dass die Mitglieder mit ihrem Yovendoo Club – Jahresbeitrag ihren Verdienst bzw. ihre Umsatzbeteiligung für die ProfitPacks selbst finanzieren? So sieht es für uns zumindest aus.

Wie EmpireSpot angibt Geld zu verdienen

  • WeDo4You – Affilate Marketing
  • Yovendoo Ticketverkäufe
  • Yovendoo Club – Jahresbeitrag 99 €
  • Externe Werbeeinnahmen – Yovendoo Event Guide

Die angegebenen Einnahmequellen erscheinen uns zumindest unsicher, wenn nicht gar zweifelhaft. Es ist kaum vorstellbar, dass damit dauerhaft das Defizit im ProfitPacks-Bereich ausgeglichen werden kann.

Gravierende Sicherheitsmängel bei EmpireSpot

Was die Sicherheit und den Datenschutz angeht, sind uns einige gravierende Mängel aufgefallen, die Grund zu Beanstandungen geben.

Übertriebener Verifizierungs-Aktivismus – Datenschutz für EmpireSpot scheinbar Nebensache

Seitens EmpireSpot werden verschiedene Formen der Mitgliederverifizierung verlangt. So fordert man beispielsweise eine Kopie des Personalausweises. Das halten wir aus datenschutzrechtlicher Sicht für äußerst bedenklich, besonders im Zusammenhang mit dem folgenden Kritikpunkt.

Fehlende SSL Verschlüsselung bei EmpireSpot

Beim Aufruf der Webseite fällt sofort auf, dass es hier keine SSL Verschlüsselung Anwendung findet, also das kein SSL-Zertifikat im Einsatz ist. Das erkennt man daran, dass die Webseite von EmpireSpot mit http, statt mit https aufgerufen wird. Jeder moderne Browser gibt dazu übrigens auch einen Sicherheitshinweis aus. Also kein SSL, kein HTTPS bei EmpireSpot. Das heißt, dass alle Daten, welche die Webbrowser der Mitglieder mit demr Empirespot-Server austauschen, unverschlüsselt übertragen werden. Damit wird es Dritten leicht gemacht, sich in diesen Datenverkehr zwischenzuschalten ihn komplett mitzulesen und sensible Daten, wie etwa Benutzernamen, Passwörter, Email-Adressen, Daten des Bankkontos, PayPal-Daten und Kreditkartendaten, Personalausweiskopien, Name und Anschrift, Geburtsdatum, Steuernummern und so weiter auszuspähen und und er Folge zu verwenden.

Während eine fehlende SSL-Verschlüsselung bei einfachen Webseiten ohne Mitglieder-Login und ohne Austausch oder Übermittlung von sensiblen persönlichen und geheimen Daten wenig bedenklich und bei Webseiten mit einem einfachen Login, bestehend aus Nutzername und Passwort gerade noch tolerierbar sein mag, ist das für Webseiten, wo derart sensible Daten wie die oben aufgelisteten, übertragen werden absolut inakzeptabel. Alleine das Fehlen eines SSL-Zertifikats wäre aus unserer Sicht ein wichtiger Grund vor einer Registrierung auf einer solchen Seite abzuraten.

Weitere Kritikpunkte

Zu den bereits genannten Kritikpunkten gesellen sich weitere.

Fehlende Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB)

So sehr wir uns mühten, wir konnten keine AGB finden. Es ist uns unverständlich, warum bei EmpireSpot keine AGB existieren oder solche zumindest nicht auffindbar sind. Das Fehlen von AGB ist ein weiterer Grund, weshalb wir EmpireSpot nicht empfehlen.

Unvollständige Datenschutzerklärung

Die Datenschutzhinweise zu Drittanbietern (Partnern) fehlen.

Nachtrag: Dieser Punkt wurde abgeändert. Die fehlenden Datenschutzhinweise wurden inzwischen ergänzt

EmpireSpot Fazit

Insgesamt können wir EmpireSpot nicht empfehlen. Zu viele Ungereimtheiten und Unklarheiten aus geschäftlicher Sicht und zu viele Mängel, die teilweise erhebliche Sicherheitsrisiken darstellen, verbieten uns das. Wer dennoch meint bei EmpireSpot einsteigen zu wollen, sollte sich der Mängel und Risiken bewusst sein.

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12 Antworten

  1. Udo sagt:

    Sieht für mich auch nach dem üblichen RevShare aus. Die angeblichen externen Einnahmen erscheinen mir doch eher zweifelhaft und sind vll nur erfunden, um als angeblichen Ausgleich für den Verlust beim AdPackgeschäft herhalten zu können.

  2. Koller sagt:

    Wieder mal ein gelungener Artikel, ganz wie man es von euch gewohnt ist.

  3. Karmen sagt:

    Ist Empirespot nun ein Schneeballsystem oder Ponzi oder was?

  4. Racheengel sagt:

    Habt ihr nichts anderes zu tun, als euch zu allem und jedem negativ zu äußern? Worüber schreibt ihr denn keine negativen Sachen? gibts sowas? Warum zieht ihr alles in den Dreck?

    • geldthemen sagt:

      Wir schreiben über Unternehmen und Angebote so, wie sie sich uns darstellen, nach bestem Wissen und Gewissen. Haben wir eine bestimmte Quote zu erfüllen, was die Anzahl positiver Kritiken in unseren Artikeln angeht? Wie viel negative Kritik dürfen wir äußern? Wer möchte das denn für uns festlegen. Wir sind für die Unternehmen und Angebote über die wir schreiben nicht verantwortlich. Wir versuchen lediglich zu informieren.

      • Racheengel sagt:

        Zumindestens für ein paar Monate vielleicht auch länger kann man aber mit dem was ihr durch den Dreck zieht Geld verdienen. Durch eurer Schreiberei verkürzt ihr diese zeit und macht vielen Menschen den Verdienst kaputt.

        • Koller sagt:

          Ist das dein Ernst?. Soll die Wahrheit verschweigen werden, damit ein Schneeballsystem oder jeder x-beliebige SCAM ein paar Tage länger läuft? Nur damit sich noch mehr Opfer finden, die den verdienst einiger weniger finanzieren? Bei einem Schneeballsystem muss der verdienst der Leute an der Spitze von den darunterliegenden bezahlt werden. Die große Mehrheit verliert ihr Geld. Je länger so etwas läuft, desto größer ist die Anzahl der Menschen, die dabei ihr Geld verlieren. Daran ist nicht der schuld, der darüber aufklärt, sondern derjenige, der so etwas betreibt.

  5. IvanFedr sagt:

    Es verwundert doch, das man in der EmpireSpot Werbung immer liest, „EmpireSpot ist kein RevShare“, es sich dann aber genau als solches entpuppt.

  6. Oleg sagt:

    Im Forum hat sich eine interessante Diskussion zu EmpireSpot entwickelt: EmpireSpot Diskussion

  7. patrickb1 sagt:

    Danke Oleg für deine Verlinkung 🙂 Wie schon in meinem Beitrag geschrieben (Der gesperrt wurde – Jetzt weis ich auch warum) stehe ich hinter EmpireSpot! Wie schon gesagt hat jeder seine Eigene Meinung zu EmpireSpot. Noch viel Erfolg und viele Grüße wünscht euer Patrick 🙂

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