Minerva Trading Bot Erfahrungen – Scam & Betrug als Telegram-Bot

Minerva Trading Bot

Ein Telegram Bot namens Minerva Trading Bot verspricht enorme Renditen. Das haben wir uns genauer angesehen.

Seit einigen Monaten macht ein Telegram-Bot unter dem Namen Minerva Trading Bot die Runde. Handelt es sich diesmal um eine seriöse Investmentmöglichkeit oder ist wieder alles Lug und Betrug? In der Vergangenheit sind derartige Bots, die angeblich Forex- oder Crypto-Trading betrieben und hohe Renditen versprachen, allesamt schnell wieder von der Bildfläche verschwunden. Fast immer waren Betrüger am Werk, die den Messenger-Dienst Telegram für ihren Betrug missbrauchten. Ist hier dieses Mal alles anders, oder liegt hier wieder das bei solchen Angeboten gewohnte Ponzi- Schneeballsystem-Prinzip? Kommen wir zunächst zum Unternehmen und den Drahtziehern.

 

Das Unternehmen CMC INVEST (Crypto Market Consulting)

Die Firma ist registriert auf den Namen CMC INVEST (Crypto Market Consulting) mit Sitz in Montenegro.

Unternehmensregister

Register Auskunft: http://www.pretraga.crps.me:8083/Home/PrikaziSlog/1  (Im Feld „Upišite PIB“ (PIB Suche) folgendes eingeben: 03212297)

Gründer und Bevollmächtigter: Gregor Maihart
Geschäftsführender Direktor: Ivan Milickovic

Art des Unternehmens: Consulting / Unternehmens- und Managementberatung.

Vollständige Adresse des Unternehmens

CMC INVEST
Ulcinj
Majke Tereze 56
Montenegro

Per Google-Suche findet man schnell heraus, dass es sich hierbei um eine typische Briefkasten-Adresse handelt, die von zahlreichen weiteren Briefkastenfirmen genutzt wird.

Unternehmensform haftungsbeschränkt

Als Unternehmensform wird die „DRUŠTVO SA OGRANIČENOM ODGOVORNOŠĆU“ angegeben was man mit „Gesellschaft mit beschränkter Haftung“ übersetzen kann, was aber nicht mit einer deutschen GmbH gleichzusetzen ist. Am ehesten kann man das mit einer englischen LTD oder einer deutschen UG – haftungsbeschränkt vergleichen. Das Stammkapital der Firma beträgt 1 Euro. Wenn das Unternehmen baden geht, haben Kunden kaum Chancen hier Ansprüche geltend zu machen.

Angeblichen Lizenzen und Genehmigungen

Das Unternehmen besitzt angeblich eine Lizenz für Finanztransaktionen und verspricht nur mit lizenzierten Händlern zu kooperieren, welche von den zuständigen Behörden geprüft wurden. Ein Nachgewiesen wird die angebliche Lizenz für Finanztransaktionen und die Lizenzen der Händler allerdings nicht.

Ein auf der Webseite zur Verfügung gestelltes Dokument zeigt lediglich etwas, was einer Gewerbeanmeldung / Firmengründung gleicht. Auch auf auf Anfrage beim CEO bekamen wir weder eine Lizenz des Unternehmens zu sehen, noch wurden Angaben zu den Tradern gemacht.

Broker und Trader

Wir konnten Broker und die Namen einzelner Trader ermitteln. Auch von dieser Seite wurde uns auf telefonische Anfrage nicht plausibel gemacht, was mit dem Kapital der Anleger tatsächlich gemacht wird. Gültige Lizenzen oder geprüfte Dokumente von den Behörden wurden uns auch von dieser Seite nicht zugänglich gemacht. Statistiken der Trader werden ebenfalls nicht veröffentlicht.

Die Trader sind ein Billy (Broker: StandTrades) aus Australien und ein Jonny Waltsmort (Broker: Morgan Stocks) aus den USA. Beide sind angeblich Profis mit jahrelanger Erfahrung, die gute Profite machen. Man konnte hier ab 500€ investieren, wo man 2% tägliche fixe Renditen bekommt. Die Einlage gab es angeblich nach 8 Wochen zurück. Einzahlung typisch mit Bitcoins. Das Ergebnis – Die investierten Beträge waren weg, die Anleger erlitten einen Totalverlust.

Anfragen bei BaFin, Österreichischer FMA und Schweizerischer FINMA

Ein Leser teilten uns mit, dass ihm auf Anfrage bei der FMA, der Finanzbehörde Österreichs mitgeteilt wurde, dass es sich bei CMC INVEST um kein in Österreich für Finanzdienstleistungen zugelassenes Unternehmen handelt. Wir selbst haben Anfragen bei der BaFin, der Österreichischen FMA und der Schweizerische FINMA. Sobald wir Antworten haben, ergänzen wir diese hier.

Mehrere Millionen Euro bereits gestohlen / unterschlagen?

Bevor der Minerva Bot startete, soll es bei CMC Invest bereits zu dubiosen Vorkommnissen gekommen sein. Nach Aussagen von Insidern seien Beträge in Millionenhöhe verschwunden. Die Rede ist von 6,5 Millionen Euro. Dabei sollen Gelder der Anleger zu Tradern verschoben worden sein, die sich mit dem Geld aus dem Staub gemacht haben. Der Schaden entstand den Anlegern. Herr Gregor Maihart erklärt zwar alle (er genauso wie die Anleger) säßen im gleichen Boot und die Anleger mögen sich gedulden und ruhig verhalten. Man werde das abhanden gekommene Geld zurückholen und indes mit dem Minerva Trading Bot neues generieren. Auf uns wirkt das wie eine Verzögerungstaktik, was die Millionen an verschwundenen Anlegergeldern angeht und wie ein Versuch, mit einer neuen Masche namens Minerva Trading Bot dies bereits geschröpften Investoren und vor allem auch neue Anleger zu erneuten Einzahlungen zu bewegen.

Aufschlussreiche Videos zu CMC Invest / Minerva Trading Bot

Wir haben im Netz ein aufschlussreiches Video vom 09.02.2019 gefunden, in welchem der CEO das Desaster um die verschwundenen Millionen zu richten und das Geld wieder herbeizuschaffen verspricht. Er erklärt, zum einen, dass ein Bekannter aus einer „Spezialeinheit“ an den angeblichen Übeltätern dran sei, um ihnen das Geld wieder abzunehmen und andererseits, man würde das verlorene Geld wieder reinholen (mit dem Minerva Trading Bot [*großes Fragezeichen bei uns]) und die Geschädigten damit auszahlen. Laut seiner Aussage wäre dies rechnerisch möglich.

 

Themen des Videos und Zeitstempel

00:40 Rückholung der verschwundenen Millionen ist in Arbeit. Mit den Rückzahlungen sollen ab Februar begonnen werden.

02:11 Alle wollen Ihr Geld wieder und Fehler macht jeder. Der CEO verspricht in dem Video, das alle Ihr Geld wiederbekommen

04:19 Ein guter Freund von mir arbeitet bei einer Spezial-Einheit, der den Tätern auf der Spur ist. Das Geld kommt, es ist Fix. Ich bitte um Geduld. (wurde Anzeige gemacht? Verschleierung einer Straftat?!)

04:50 CMC wird besser und größer wiederkommen, wir ziehen die Trader nicht mehr aus dem Hut, sondern werden in unserer neuen Schweizer AG fest angestellt. Die Einlagen werden dann versichert sein.

17:43 Frage und Antwort Runde mit einem genervt wirkenden Dirk Griesdorn.

38:31 Eine Mitarbeiterin (Theresa) wendet sich ab vom Unternehmen. Dirk Griesdorn wäscht schmutzige Wäsche und zieht über seine ehemalige Partnerin her. (Theresa, wir würden uns freuen, wenn du dich unter einer der im unserem Impressum angegebenen Kontaktkanäle mit uns in Verbindung setzen würdest)

55:44 Das beinahe wie eine Märchenstunde anmutende Video mit Gregor Maihart und Dirk Griesdorn geht zu Ende.

Falsche Versprechen, Hinauszögern, Vertrösten

Nach unserem Kenntnisstand wurde der Verlust der Investoren entgegen alles Versprechungen bis heute nicht ausgeglichen. Das ganze wirkt auf uns wie die vielfach bei ähnlichen Projekten angewandte Taktik der großen Versprechen, des Hinauszögerns und Vertröstens. Das Ziel dürfte es sein, weiteres Geld über den Minerva Trading Bot einzusammeln und Anleger von Strafanzeigen gegen beteiligte oder Schadenersatzanforderungen gegen den jeweils eigenen Sponsor abzuhalten.

Angebliche Versicherung gegen Verluste

Besonders bemerkenswert erscheint uns die Behauptung, die Anlegergelder wären in Zukunft versichert, da man eine Versicherungsgesellschaft gefunden habe, welche die Minerva Tradingkonten bis zu einer Höhe von 15 Mio Euro versichert. Es wird tatsächlich behauptet, bei einem Verlust bis in diese Höhe, würde dieser durch die Versicherungspolice abgesichert und im Worst Case ersetzt. Dadurch sei ein Verlust für die Anleger unmöglich. Wer soll glauben, dass eine Versicherungsgesellschaft bereit ist, für bis zu 15 Mio Euro geradezustehen? Und das bei einem dubios wirkenden Konstrukt, bei welchen gerade eben erst 6,5 Mio Euro in dunklen Kanälen verschwunden sind. Ein Unternehmen, welches weder von fachlich geschulten und ausgebildeten Finanzexperten geführt wird, noch irgend welche Genehmigungen für Aktivitäten am Finanzmarkt vorweisen kann.

Eindrücke aus den Videos zu CMC Invest / Minerva Trading Bot

Bei dem Betrachten anderen Videos auf YouTube fällt neben fehlender Professionalität auf, dass hier zwei Herren agieren, die weder Erfahrung als Unternehmer zu haben scheinen, noch auf den Gebieten Finanzen, Investment, speziell Forex-Trading oder Kryptowährungen mit Fachkenntnissen behaftet wirken. Tatsächlich kann der CEO auch nicht mit Vorkenntnissen auf diesem Gebiet aufwarten. Das wird auch deutlich, wenn man sich betrachtet, wo er vorher geschäftlich aktiv war, darunter gescheiterte Network-Unternehmen, die sich als Schneeballsysteme, Scam erwiesen.

Die Ausdrucksweise des Dirk Griesdorn wirkt wenig professionell, um es vorsichtig zu formulieren. Insgesamt. Da fragt man sich, wie naiv oder Gutgläubig man sein muss, in solche Unternehmen/Personen zu investieren? Für uns war es schwer erträglich, die Videos bis zum Ende anzuschauen.

Auch werden die Trader niemals namentlich erwähnt, darum machen die auch in Ihrer Gruppe oder YouTube Videos ein großes Geheimnis. Ergebnisse vom Trading gibt es auch keine. Transparenz – Fehlanzeige.

Daher liegt die Vermutung nah, dass hier keine Renditen durchs Trading erwirtschaftet werden, sondern das Geld von den Kundengeldern genommen wird, was wiederum rechtswidrig wäre.

Minerva Trading Bot – Beschreibung

Das angegebene Betätigungsfeld ist das Forex-Trading und das Traden von Kryptowährungen. Dies erfolgt laut Geschäftsführung nicht wie man aufgrund der Bezeichnung „Minerva Trading Bot“ annehmen könnte, vollautomatisch per Bot. Unter einem Trading-Bot versteht man in der HYIP-Szene eine selbstständig handelnde, vollautomatische, eigens dafür entwickelte Software sein. Solche Trading-Bots wurde gerade in der jüngeren Vergangenheit schon von mehreren Betrugsfirmen behauptet, erwiesen sich aber immer als nicht existent oder versagten beim Erwirtschaften von Gewinnen auf ganzer Linie. Bei Minerva soll der Trading Bot laut Aussage der Verantwortlichen folgendes tun:

Der MinervaTradingBot ist eine leistungsoptimierte und innovative Telegramsoftware, die darauf abzielt unternehmerische Tätigkeiten zu automatisieren und Neulingen die Welt des Tradings näher zu bringen.

Quelle: minervatradingbot.com

Weshalb man aber einen Bot, der gar nicht traden kann, „Trading Bot“ nennt, wird wohl das Geheimnis der Genies bei Minerva bleiben. Das hieße, dass man bei Minerva wieder auf menschliche Trader setzen würde, wenn, ja wenn man denn überhaupt traden würde. Dass hier mit Anlegergeldern tatsächlich gearbeitet und Gewinne erwirtschaftet werden, halten wir aber für gänzlich ausgeschlossen. Viel wahrscheinliche scheint uns, dass hier ein Schneeballsystem betrieben wird, bei dem Geld nur umverteilt wird und bei dem am Ende immer die ganz große Mehrheit einen Verlust erleidet.

Zum Verständnis im Folgenden noch ein paar Zeilen, zu s.g. Trading Bots.

Was ein kann Trading Bot und was kann er nicht kann

Brauchbar sind Trading-Bots nicht nur aus unserer Sicht sondern auch der der Fachwelt nur in den Händen von Profis. Und auch dort dienen sie nicht als Werkzeuge zum vollautomatisierten Handel, sondern als Hilfsmittel, die nach Vorgabe des Profis und entsprechender Einstellung eine bestimmte Aktion (Kauf / Verkauf) bei einem bestimmten Ereignis (vorgegebener Kurs wird erreicht) ausführen. Ein solcher Bot braucht immer einen erfahrenen Tader. Der Bot kann niemals ein Ersatz für den Trader und dessen Fachwissen und dessen Erfahrung sein. Und er kann niemals selbstständig traden.

Die Versprechen des Minerva Trading Bots

Der Minerva Trading Bot verspricht den Anlegern eine Rendite von wöchentlich 5% bzw. 240% nach einem Jahr.

Übersicht

  • 5% wöchentlich auf die Einlage
  • 240% nach 365 Tagen
  • Start ab 5$
  • Einzahlung in mehreren gängigen Kryptowährungen
  • Auszahlung in Bitcoin

Hier haben sich die Initiatoren schon vertan, das sie scheinbar von 4 Wochen pro Monat x 12 Monate ausgingen, was dann 48 Wochen ergäbe. 48 Wochen mal 5% ergäbe dann die angegebenen 240%. tatsächlich hat das Jahr aber ~52 Wochen (Bei einem Jahr mit 365 Tagen sind es rechnerisch 52,1 Wochen (gerundet auf eine Stelle hinter dem Komma). Nehmen wir diese 52 Wochen mal den 5% Rendite pro Woche, kämen wir auf 260% Rendite nach 365 Tagen. Egal ob 240% oder 260%, diese Renditen wären die ohne das Reinvestieren der wöchentlichen Erlöse. Würde man diese immer wieder reinvestieren, käme man auf 1.164,28% p.a. Klingt das plausibel und glaubhaft? Dann versuchen wir es mit folgendem Beispiel.

Beispiel

Anfangskapital: 10.000 EUR
Rendite: 5% / Woche
Laufzeit: 52 Wochen
Endkapital: 126.428,08 EUR

Glaubt immer noch jemand daran, hier ein seriöses Investment vor sich zu haben? Dann sollte er sich ansehen, was man in 10 Jahren aus 10.000 EUR Anfangskapital machen würde.

Würde man das ganze 10 Jahre lang betreiben, beliefe sich das Endkapital danach auf 1.043.363.203.649.510 Euro. Allerdings beläuft sich die weltweit verfügbare Geldmenge (alle Münzen und Geldscheine, Sparbücher und Geldanlagen) auf „nur“ 35.000.000.000.000 Euro. Zur besseren Vergleichbarkeit beide Zahlen untereinander:

1.043.363.203.649.510 Euro – Erlös einer Person, die 10.000 EUR investiert hat

35.000.000.000.000 Euro – verfügbare Geldmenge weltweit

Das wäre wohlgemerkt das, was ein einziger Anleger nach 10 Jahren erhielte. Man stelle sich vor, wie hoch der Gesamtbetracg bei hunderten und tausenden Anlegern wäre. Wer nun immer noch glaubt, die beiden Initiatoren von CMC Invest & Minerva Trading Bot, zwei unbedarfte Networker würden tatsächlich ein solches Investment auf die Beine stellen, dass ihm und tausenden anderen gutgläubigen Investoren zu diesem intergalaktischen, unermesslichen Reichtum verhilft, dem können wir nicht helfen.

Marketingplan

Es handelt sich hier um einen Vergütungsplan auf 3 Ebenen:

1.Ebene – 7% Sofortprovision – Freigeschaltet ab    500 Euro Investitionssumme
2.Ebene – 3% Sofortprovision – Freigeschaltet ab 1.000 Euro Investitionssumme
3.Ebene – 2% Sofortprovision – Freigeschaltet ab 1.500 Euro Investitionssumme

Dazu gibt es ein Bonusprogramm, wo man 5€ bis zu 1.000€ extra bekommt, wenn man einen bestimmten Teamumsatz / Rang erreicht.

Der Bot startete ca. Mitte Dezember 2018, die Telegram-Gruppe wurde am 12. Dezember 2018 gegründet.

Rechnerisch unrealistisch

Nun ist es ja auch nicht so, dass die Rechnung aufginge, wenn der Trading-Bot je Woche tatsächlich unrealistische 5% erwirtschaften würde. Es gäbe ja auch auch noch Unkosten die zu begleichen wären, Ausgaben für Personal usw. Und für die Unternehmer müsste man ja auch einen gewissen Teil kalkulieren, selbst wenn diese seriöse Absichten hätten. Und auch der Marketingplan schrumpft die Investitionsbeträge erst mal um bis zu 12 %, die erst mal wieder reingeholt werden müssten, bevor der Investor verdienen könnte. Ein Bonusprogramm wäre zusätzlich zu finanzieren. Grob geschätzt kann man sagen, dass zum Finanzieren des ganzen tatsächlich 10% / Woche ertradet werden müssten. Nicht das 5% nicht schon vollkommen unrealistisch wären, aber 10% ? Das gelingt nicht mal den großen Investmentbanken.

Das Geständnis der Minerva Trading Bot Initiatoren

Initiatoren von Minerva Trading Bot gestehen ein Ponzi Scheme (Schneeballsystem) zu betreiben. Das tun sie sicher nicht freiwillig, sondern weil sie tollpatschig sind. Wenn man sich auf der Website einloggt, sieht man im Dashboard auch Hinweise, mit das Unternehmen sogar ganz offen zugibt, dass es sich hierbei um ein illegales Ponzi-System und NICHT um ein reales Geschäft handelt. So findet sich hier die Zeile:

MinervaTrading – eigentlich nur ein Ponzi, aber wir verkaufen es, so wie wenn es real wäre.

Minerva - Ponzi

Minerva – Ponzi

Quelle: Dashboard Minerva Trading Bot

Hier der interessante Teil vergrößert und farblich markiert:

Das Minerva Geständnis

Minerva legt ein unfreiwilliges Geständnis ab. Dieses stammt wahrscheinlich noch aus der Vorbereitungsphase, als man „Partnern“ das Ponzi-Konzept vorgeführt hat und wurde wohl schlicht vergessen zu entfernen.

Ob dieses Eingeständnis aus der Phase vor der Veröffentlichung der Webseite stammt? Ob es ein Hinweis an Partner sein sollte, dass man natürlich nicht wirklich tradet, sondern nur ein Ponzi Scheme, sprich Schneeballsystem betreibt, das einfach nur Geld einsammelt, um damit zu verschwinden? Das scheint plausibel. Es wirkt so, als hätte man es versehentlich stehen gelassen, also vergessen vor Veröffentlichung zu entfernen. Sehr sehr clever von den Herrschaften.

Die Drahtzieher

Gregor Maihart

Der CEO Gregor Maihart aus Österreich ist kein unbeschriebenes Blatt. In der Vergangenheit hat er mehre Network-Marketing beworben, die sich später als Betrugssysteme erwiesen. Beispiele für seine Betätigungsfelder als Vertriebspartner sind Scams wie Questra, USI-Tech und andere sogenannte HYIPS (angebliche Investmentangebote die tatsächlich Schneeballsysteme sind). Auf Facebook sieht man ihn mit einem geschätzt ca. 20-30 Jahre alten Profilbild. Eine Google-Suche liefert auch andere Unternehmen wie eine Miet-Werkstatt, welche ebenfalls gescheitert ist.

Ivan Milickovic

Über den Direktor Ivan Milickovic, der im Firmenregister angegeben wird, haben wir noch nicht viele Infos. Es soll auch noch eine weitere Person involviert sein, ein Herr Zoran, der angeblich die Fäden zieht. Diese Personen könnten sich ggf. auch als Drahtzieher entpuppen. Sobald wir mehr Infos zu den Personen haben, werden wir es hier nachtragen.

Dirk Griesdorn

Der ebenfalls aus Österreich stammende und sich mit einem gekauften Doktortitel schmückende Dirk Griesdorn ist ebenfalls kein Unbekannter in der Branche. Inwiefern er am Unternehmen CMC Invest und Projekt Minerva Trading Bot beteiligt ist und wie die internen Vereinbarungen aussehen können wir nicht beurteilen. Er wirkt hier offenbar als Vertriebspartner, Promoter und Coach um das Unternehmen zu pushen. Mit größter Wahrscheinlichkeit darf man aber annehmen,  dass er hier zumindest an der Vermittlungen von Partnern und Anlegern gut mitverdient. Fragwürdige Unternehmen für die er aktiv war, sind beispielsweise Bonofa, Centauri Coin, GDM. Er ist für häufige Firmenwechsel bekannt, was darauf schließen lässt, dass er bei den Unternehmen bewusst die Wachstumsphase nutzt und sich, wenn diese zum Erliegen kommt, schnell absetzt, um in das nächste Unternehmen zu wechseln. Bei den Unternehmen, für die er tätig war, haben sehr viele Menschen schon sehr viel Geld verloren.

Jasemin Dagli

Für den Support wurde Jasemin Dagli (alias Jasemin Sevdigim) rekrutiert. Sie soll speziell auch für den Support in der Telegram-Gruppe zuständig sein. Als Gegenleistung dafür könnte sie eine bessere Position in der Struktur erhalten haben, was extra Einnahmen aus dem Marketingplan bedeuten würde

Die Vertriebspartner

Auch unter den Vertriebspartnern sind wieder zahlreiche bekannte Namen vertreten. Einige davon sind bereits in Zusammenhang mit fragwürdigen bis eindeutig betrügerischen Projekten der Vergangenheit bekannt. Viele von ihnen werben vorzugsweise mit Beiträgen in einschlägigen Facebook-Gruppen.

Uns bisher bekannte Vertriebspartner

Andy White

Martin Gruber

Reto Stadü

Aaron Rüegg

Heiko Heinrich

Thomas Leibhammer

Die Liste der Vertriebspartner wird an dieser Stelle nach und nach ergänzt.

Wer sich fragt, weshalb so viele begeistert dieses Unternehmen und den Minerva Trading Bot anpreisen, sollte sich folgendes vor Augen halten. Diese Menschen erhalten als Vertriebspartner (Sponsoren, Werber) einen Anteil der Einzahlungen der durch sie ins System gebrachten Investoren. Umso mehr Menschen sie zum Einstieg bewegen, desto höher ihr Profit. Objektivität und Ehrlichkeit ist von diesen Vertriebspartnern eher nicht zu erwarten.

Die Minerva Roadshow

Ab dem 16. April will man in den größten Städten Österreichs Events veranstalten. Mit dem Motto „Das Leben wieder lieben lernen“, möchte man Interessenten glauben machen, man würde auf den Veranstaltungen einen echten Mehrwert präsentiert bekommen. Wer solche Veranstaltungen, Seminare und Motivationsvideos kennt, weiß, dass er darin oft die gängigen Guru-Tschakka-Nummern abgezogen werden.

Dirk Griesdorn pusht dazu in dem Promo-Video auf YouToube. Das sähe er als seinen Job als Coach und Trainer. Auf uns wirken seine Ausführungen wie das übliche Vertriebsgeschwätz, welches von vielen auch als Gehirnwäsche-Programm gesehen wird.

Gregor Maihart wirkt ermüdend. Er erhoffe sich nach vielen gescheiterten Versuchen, ein seriöses Geschäft aufzubauen, endlich den Heiligen Gral in der Geschäftswelt gefunden zu haben. Aber auch hier wird das Event wie immer enden, die Seminarteilnehmer zu überzeugen, in ihr Netzwerk zu bekommen und Geld zu investieren.

Erfahrungen der Vergangenheit

Wie wir aus der Vergangenheit wissen, sind solche Veranstaltungen nur dazu gedacht, Menschen zu manipulieren, sie zum Einstieg und damit zu Investitionen zu verleiten und dazu zu bewegen ihrerseits neue Leute ins Bo(o)t zu holen. Vorher darf man noch 25€ für den Eintritt bezahlen. Mittlerweile werden die Tickets über den Bot schon verschenkt, da der Verkauf schlecht lief. Die übliche Vorgehensweise der Pyramidensysteme, kennt man ja bereits von anderen Verkaufsveranstaltungen unseriösen Firmen wie Questra, Bitconnect, USI-TECH, Cryp Trade Capital, Biznet usw.

Fazit zum Minerva Trading Bot

Ist Minerva Trading der erste reale Bot der vollautomatisch jeden reich macht, der das nur möchte oder handelt es sich wie so oft nur um einen geplanten Betrug in Form eines Schneeballsystems bzw Ponzi Schemes? Lohnt sich ein Test des Minerva Trading Bot durch Anleger? Wenn wir uns die Fakten zum Unternehmen anschauen und den Werdegang der Drahtzieher und Initiatoren von CMC Invest und Minerva Trading Bot, können wir hier nur eine deutliche Warnung aussprechen. Das ganze Angebot ist nicht nur nicht plausibel und absolut unrealistisch, auch werden durch CMC Invest / Minerva Trading Bot keinerlei rechtlichen Voraussetzungen für die Erbringung von Finanzdienstleistungen erfüllt.

Wie solche „Unternehmen“ endeten, lehrt uns Vergangenheit. Aus der Faktenlage im Fall Minerva Trading Bot und Erfahrungen mit ähnlichen Projekten wissen wir, dass nur mit einem Ergebnis zu rechnen ist, nämlich das die ganz große Mehrheit der Teilnehmer ihr eingezahltes Kapital verliert. Wir raten dringend davon ab, die Veranstaltung zum Minerva Trading Bot zu besuchen und erst Recht, hier Geld einzuzahlen.

Wer bereits Erfahrungen mit dem Minerva Trading Bot gesammelt hat, ist eingeladen, diese in den Kommentaren wiederzugeben.

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19 Antworten

  1. Avatar Werner Zeiler sagt:

    Wie von euch gewohnt, auch dies wieder ein gelungener Beitrag als Warnung vor einem Scam. Auch wenn man annehmen sollte, dass sich nach der ersten Abzocke über 6,5 Millionen € kaum noch jemand motiviert fühlen wird, weiteres Geld zur CMC Invest- bzw. Minerva-Trading-Bot-Schlachtbank zu führen, zeigt ja die Erfahrung, dass sich doch immer wieder viele bereits abgezockte und um ihr Geld erleichterte Zeitgenossen ein zweites und auch drittes mal von den gleichen Tätern über den Tisch ziehen lassen. Daher ist eure Arbeit auch so wichtig.

  2. Avatar Der Wolf sagt:

    Auf meiner Seite versuchen in letzter Zeit immer wieder irgendwelche Kasperln mir diese Minerva Links unterzujubeln.. Jetzt gibts wenigstens mal einen schönen Bericht dazu, den ich denen unter die Nase halten kann..

  3. Avatar Julius Streitmann sagt:

    Schon ziemlich dreist, nachdem man bereits knapp 7 Mio abgezockt hat, noch mal einen draufsetzen zu wollen. Alle, die Geld verloren haben, sollte zur Polizei gehen.

  4. Avatar Der es ist sagt:

    Ihr seid alles Lügner. Bald sehen wir wer wie rechnet. Ich habe auch wenn mein Invest von der Dritten Investition noch nicht zurück trotzdem schon 20% Plus.
    Minerva funktioniert sehr gut. Und die Auszahlungen werden innerhalb von 2-60 min auf meiner wallet gutgeschrieben. Macht doch nicht die Leute schlecht und erfindet nicht Dinge die nicht sind. Nie wurde zum Beispiel gesagt dass Minerva Gewinne für CMC gebraucht werden. Ok? Also schaut bitte auch beim investieren genau an, dass es bei MTB eine Obergrenze von 25K gibt. Also wer ist nun unehrlich bei der Berichterstattung. Ihr oder diese Leute. Immer bei der ganzen Wahrheit bleiben. Nicht nur einige Dinge publizieren.

  5. Avatar Der es ist sagt:

    Und bei den Kommentaren werden nur die reinkommen die ihr für euch als ok befindet. Kritik gegen euch geht nicht. Also dann lasst es doch sein. Hoffentlich kriegt ihr auch mal eine Klage für üble Nachrede!

  6. geldthemen sagt:

    Lieber „Der es ist“,

    auf die Klage sind wir allerdings sehr gespannt. Seit Jahren gehen bei uns fast täglich Drohungen diesbezüglich ein. Und ich will auch ganz offen sein, ein geringer Prozentsatz dieser Drohungen wird auch umgesetzt. Das insofern, als dass man eine Anwaltskanzlei damit beauftragt, uns abzumahnen und die Abgabe einer Unterlassungserklärung von uns zu fordern, was wir natürlich regelmäßig ablehnen. Einige wenige ganz hartgesottene versuchen dann eine Einstweilige Verfügung gegen uns zu erwirken, was entweder schon im Ansatz scheitert oder aber, bei Erlass der Einstweiligen Verfügung gegen uns (die ja dann ohne Rückfrage bei oder Anhörung von uns) erlassen wird, reagieren wir mit einem Widerspruch. Dies hat dann das Anberaumen einer mündlichen Verhandlung zur Folge. Nun kann sich ja jeder mal überlegen, ob die Betreiber oder Vertriebspartner von Minerva Trading Bot ambitioniert wären, vor Gericht Rede und Antwort zu stehen und ihr Konzept den Richtern zu erläutern. Ich habe da gewisse Zweifel.

    Was die Kommentare und deren Zulassung angeht, sind wir bekannt dafür, wirklich beinahe alles zuzulassen, was da so wiedergegeben wird. Ein Paradebeispiel sind ja gerade deine wenig intelligenten Ausführungen. Nur das, was uns rechtlich angreifbar machen würde, lassen wir nicht zu. Zum Minerva Scam haben wir noch keinen einzigen Kommentar zurückgewiesen.

    Wenn die Angaben im Artikel und die darauf basierende Schlussfolgerungen nicht der Wahrheit entsprechen, müsstest du sie doch ganz leicht widerlegen können, seltsam, dass du das nicht tust.

    Besonders Interessant wären wir beispielsweise an deiner Erklärung dazu, das im Dashboard der Minerva Trading Bot Seite folgender Satz zu lesen ist / war:

    MinervaTrading – eigentlich nur ein Ponzi, aber wir verkaufen es, so wie wenn es real wäre.

    Wir möchten in diesem Zusammenhang gern auf den Absatz diesbezüglich und dieses auch oben enthaltene Foto verweisen:

    Das Minerva Geständnis Minerva legt ein unfreiwilliges Geständnis ab. Dieses stammt wahrscheinlich noch aus der Vorbereitungsphase, als man „Partnern“ das Ponzi-Konzept vorgeführt hat und wurde wohl schlicht vergessen zu entfernen.

  7. Avatar Der Bescheid weiß sagt:

    Ihr könt doch wirklich nur Müll erzählen. Euch Schreibelingen sollte man das Handwerk legen. Vielleicht ist ja eure Seite nicht mehr lange Online. So ein bischen DDoS kann viele Probleme lösen

  8. Avatar Ingo sagt:

    Ich danke euch für diesen tollen Bericht und der Warnung. Ich wollte auch in das Unternehmen viel Geld investieren, da Freunde von mir versichert haben, es wäre hier alles sicher und echt (wahrschenlich wurden sie auch geblendet). Aber ich hatte trotzdem immer ein schlechtes Gefühl bei den Leuten dahinter. Jetzt hat sich aber alles bestätigt und bin froh hier nichts investiert zu haben. Auch alles andere ist plausibel und nachvollziehbar. Das Video ist die härte, wo schon soviel Geld unterschlagen wurde!!! Die Investoren werden ihre Gelder nie wiedersehen. Das mit der „Wiederbeschaffung“ der Gelder ist der Witz des Jahrhunderts. In welcher Welt leben wir eigentlich? Alle Geschädigten sollten Anzeige erstatten und den Bericht und das Video zur Staatsanwaltschaft senden, damit solche Leute nicht mehr unbestraft davon kommen.

    • Avatar Paul sagt:

      Danke! Diese Geschichte war schon unwahrscheinlich unglaubwürdig für mich. Es hat meine Einschätzung bestätigt: Gier frisst Gehirn. Damit werden viele Menschen Geld verlieren.

  9. Oleg sagt:

    Wie kann man nur so naiv sein und auf diesen Minerva Trading Bot reinfallen. Zumal ja bei diesen „Unternehmen“ (Ich mag das kaum so nennen), bereits über 25 Millionen Anlegergelder verschwunden sind (auch wenn von offizieller Seite also den Drahtziehern, die die Millionen eingesackt haben, nur 6,5 Mio genannt werden, um die abgezockten Anleger nicht zu sehr zu beunruhigen und ihnen glauben zu machen, sie hätten eine Chance das verlorene Geld jemals wiederzusehen). Hier werden alle „Anleger“ (auch die mag ich kaum so nennen) noch ein böses Erwachen erleben.

  10. Peter sagt:

    Sehr gut recherchiert und geschrieben. Das sollte doch jedem Anleger und dem der es vielleicht geworden wäre, die Augen öffnen.

  11. Avatar Sabine sagt:

    Ich kenne den Gregor Maihart noch von früher! Er hat mich damals schon in solche Betrugssysteme gelockt (USI-Tech und Laser.online), wo ich viel Geld verloren habe. Alles was in diesem Artikel erwähnt wird, ist 100% die Wahrheit. Die Verluste von CMC hat bis heute noch niemand wieder bekommen. Er ist ein Menschenfänger wie dieser Dr. Grießdorn und alles was die erzählen ist gelogen. Bitte dort nichts investieren, man wird nur Geld verlieren. Alles Betrug und gelogen wie immer von ihm. Vertraut ihm nicht!!! Lasst euch nicht verarschen!!! Ich bin froh, dass ihr andere vor solchen Leuten warnt und hoffe, die Betreiber ihre gerechte Strafe bekommen. Aber ich denke, sobald die genug Geld mit dem Bot eingenommen haben, werden die sich im Ausland absetzen, wie es immer bei so Betrügereien der Fall ist. Hoffe aber, diesmal sind die Behörden schneller! Danke für diesen Beitrag, macht weiter so!!! Und für alle, die solche Leute unterstützen und damit werben, nur um Provisionen zu kassieren: Schämt euch für solche Leute Gelder einzutreiben!!! Ich hoffe, die Justiz bekommt euch auch dran als Mittäter!!!

  12. Avatar Serge sagt:

    Was für ein Blödsinn!!Nicht Gregor sondern das System an sich hat nicht funktioniert.

  13. Avatar Scheifele sagt:

    Wäre mal interessant, wenn sich hier ein paar Geschädigte äußern würden. Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass bei einer Tatbeteiligung der Herren Maihart und Griesdorn in einem Betrugsverfahren mit so einer großen Schadenssumme seitens der österreichischen Staatsanwaltschaft kein Untersuchungshaftbefehl beantragt worden ist. Beide befinden sich ja offensichtlich seit Ende 2018 auf freiem Fuß.

  14. Avatar PsydeliS sagt:

    Ich habe früher gerne mal bei mehrstufigen Verdienstsystemen mitgemacht.

    Nachdem ich ab und zu Lehrgeld zahlen musste, habe ich für mich ein paar ganz einfache Regeln aufgestellt:

    1. Was hat der Letzte, am Ende der Kette noch davon?
    Nichts? Dann die Finger davon lassen!

    2. Kann ich es einem Menschen mit normalem Intellekt innerhalb von 5 Minuten erklären?
    Wenn nein, kann man das zwar selbst nutzen, wenn Regel 1 zutrifft, aber nicht gut
    verkaufen und damit auch kein Geld verdienen!

    3. Die wichtigste Regel:
    Würde ich es auch meiner Mutter oder Großmutter verkaufen können, OHNE dabei ein
    schlechtes Gewissen zu haben?
    Wenn nein, dann ist es nur was für ganz windige Hunde, die in der Arktis Kühlschränke
    verkaufen würden – Finger weg!!

    Wer den Kopf einschaltet weiß, dass bestimmte Systeme nur bis zu einem gewissen Punkt funktionieren können.

    Wer da trotzdem mitmacht, ist

    a) selbst schuld, wenn er sein Geld verliert

    und

    b) mitschuldig daran, wenn nach ihm einsteigende Menschen ihr Geld verlieren!

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