Bitclub Network – Die Luft wird dünn: Finanzieller Kollaps – Klagen und Anzeigen häufen sich

Bitclub Network Klagen und Anzeigen

Bitclub Network Klagen und Anzeigen. Während das Bitclub Network gestern noch vor dem Abgrund stand, ist man heute schon einen Schritt weiter.

Die Luft wird dünn für das Bitclub Network, seine Initiatoren, die Verantwortlichen und die Vertriebspartner. Nachdem dem Bitclub Network, welches nach Angaben vieler Mitglieder und außenstehender Beobachter ein Schneeballsystem sein soll, scheinbar finanziell mehr und mehr die Puste ausgeht, befassen sich immer häufiger Behörden und Anwälte und zukünftig wohl auch die Justiz mit dem Fall Bitclub Network.

Klagen zur Durchsetzung offener Forderungen und Strafanzeigen gegen Bitclub Network

Nach bei uns eingegangenen Meldungen verschiedener Personen, die sich als Geschädigte sehen, klagen diese gegen das Unternehmen um offene Forderungen durchzusetzen. Einige von ihnen haben auch Strafanzeige gegen das Unternehmen, bzw. beteiligte Personen aus der Führungsebene erstattet oder planen dies zu tun.

Ermittlungsverfahren gegen Bitclub Network und maßgeblich beteiligte Personen

Nach unserem derzeitigen Kenntnisstand laufen international bereits Ermittlungsverfahren gegen das Bitclub Network und verantwortliche Personen. In Deutschland ist uns ein Ermittlungsverfahren und das zugehörige Aktenzeichen bekannt:

Az. 56 12 JS 80/18 – Staatsanwaltschaft Hamburg

Jeder, der sich betrogen fühlt und seinerseits Anzeige erstatten möchte kann dies bei jeder Polizeidienststelle tun.

Staatsanwaltschaft Hamburg
zu Az 56 12 JS 80/18
Gorch-Fock-Wall 15
20355 Hamburg

Es empfiehlt sich dabei auf ein bereits existierende Aktenzeichen hinzuweisen und  dieses zu nennen.

Alternativ kann man unter Nennung dieses Aktenzeichens auch direkt Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Hamburg erstatten. Die Anschrift hierfür in der Adressbox auf der rechten Seite.

Bitclub Network – Österreichs Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) schaltet Staatsanwaltschaft ein

In einer gestern veröffentlichten Bekanntmachung, teilt die Finanzmarktaufsichtsbehörde Österreichs (FMA) mit, dass sie im Fall Bitclub Network und der damit im Zusammenhang stehenden Webseiten www.bitclubnetwork.com und www.trustinbitcoin.at die Staatsanwaltschaft Wien eingeschaltet hat. Wörtlich heißt es in der Bekanntmachung der FMA:

Österreichs Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) teilt mit, dass sie eine Sachverhaltsdarstellung betreffend die Homepages www.trustinbitcoin.at und www.bitclubnetwork.com  an die Staatsanwaltschaft Wien zur inhaltlichen Prüfung erstattet hat.

Quelle: https://www.fma.gv.at/bekanntmachung-zu-www-trustinbitcoin-at-und-www-bitclubnetwork-com/

Zusammenfassung

Es scheint sich etwas zusammenzubrauen über dem Bitclub Network und den Verantwortlichen Führungskräften und Vertriebspartnern. Wer als Investor selbst finanziellen Schaden erlitten hat oder unter falschen Versprechungen und mit übertriebenen Gewinnaussichten zum investieren ins Bitclub Network gelockt wurde, sollte erwägen sowohl strafrechtlich gegen die verantwortlichen vorzugehen, als auch per Klage offene Ansprüche durchzusetzen. Dazu empfiehlt es sich, Kontakt zu einem versierten Anwalt, spezialisiert z.B. auf Kapitalrecht, aufzunehmen und sich von diesem beraten zu lassen.

Weitere Artikel zum Thema Bitclub Network

LESERBEWERTUNG DIESES ARTIKELS:
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (68 Bewertungen, Ø 4,07 von 5)
Loading...

Das könnte Dich auch interessieren …

17 Antworten

  1. Zeuge sagt:

    Die Domain www.trustinbitcoin.at (auch .eu und .info) gehoert dem Hans Frebel und leitet auf seine persoenliche Rekrutierungswebsite mit dem persoenlichen Sponsornamen “Hafre” weiter, die ihm vom Centurion Club zur Verfuegung gestellt wurde.

    Eine Abfrage der “Whois” hat ergeben, das die Website auf Hans Frebel von der Hafre International FZ LLE in Fujairah, United Arab Emirates, registriert ist. Ein solches Unternehmen kann aber im aktuellen Gesamtverzeichnis der Fujairah Freezone Unternehmen nicht gefunden werden.

    Der am 30.01.2016 von Joerg D. Wittke gegruendete und geleitete Centurion Club ist die wohl “erfolgreichste” Keulertruppe innerhalb des Bitclub Network, der in seiner heutigen Struktur entscheidend von Joerg D. Wittke aufgebaut und gepraegt wurde.

    * Anm.d.Red. (05. Oktober 2018 – 17:30): Absatz mit rechtlich bedenklichen Aussagen entfernt

  2. joachim sagt:

    hallo ich bin an weiteren Beiträgen interessiert

    • geldthemen geldthemen sagt:

      Hallo Joachim, sehr gern. Du kannst die Seite abonnieren, so dass du bei einem neuen Artikel benachrichtigt wirst oder auch unsere Facebookseite abonnieren, so dass du darüber vo neuen Beiträgen erfährst.

  3. Sehr nützlicher für Artikel für alle Privatpersonen die sich mit dem Kapitel Bitcoin auseinander setzen wollen. Am besten die Coins immer selbstverantwortlich kaufen und niemals in einem Netzwerk !!

  4. Lutz Kienbaum sagt:

    Danke für das Update zu Bitclub Network. Ich hatte schon euren ersten Beitrag zu diesem Netzwerk gelesen, der mich vor einer Investition bewahrt hat. Nun bestätigt sich, dass schon eure erste Einschätzung richtig war und ich bin sicher, dass der Bitclub Network Scam am Ende ist.

  5. der sebi sagt:

    In den Facebookgruppen springen die Bitclub Network Partner im Dreieck. Weil durch die massiven Negativschlagzeilen in den Bitcoin Corner News wohl kaum noch Dumme zu finden sind, die sich bequatschen lassen, hier Ihr sauer verdientes Geld einzuzahlen.

  6. Thomas Kaysh sagt:

    @der Sebi
    So ist es. Jetzt suchen die Keuler nach einem Schuldigen für ihr Desaster. Kommen mit anwaltlichen Unterlassungsschreiben die Verbreitung der Wahrheit zu verhindern.
    Aber jetzt läuft das Pyramidensystem anders herum.
    Die Wahrheit lässt sich nicht mehr aufhalten.
    Täglicher Verlust beim Mini(ng) 85%

  7. BitClub Betrüger Bande – DER BEWEIS
    Auf geht es!
    Der BitClub setzt den Ant S9 Miner ein. Der S9 Miner schürft mit 14 Terahash und kostet gerundet 1.000 $. Siehe Amazon in €. Der Preis beinhaltet die MWSt. Ob die in Nevis anfällt? – Geschenkt!
    Der BitClub hat insgesamt eine Hashpower von 1,4 Exahash. Das ist schon nach oben gerundet, um die Rechnung einfacher zu machen.
    Die Umrechnungstabelle zeigt: 1, 4 ExaHash sind 1.400.000 Terahash.
    Für 1,4 Mio. Terahash benötige ich 1.400.000 : 14 = 100.000
    S9 Miner.
    100.000 S9 Miner zum Preis von 1.000 $ kosten insgesamt
    100 Mio US-$,
    100 Millionen Dollar kostet die gesamte im Einsatz befindliche Hardware des BitClubs.
    Eingesammelt haben die Betrüger nach eigenen Angaben ca.
    1.200 Millionen Dollar.
    Es fehlt über 1 Milliarde $ an Mining Hardware.
    Das Geld ist in den Taschen der Betrüger!

  8. Die Minusmacher
    132 Blöcke noch im August, nur 107 im September – tagebereinigt (31/30) ein Rückgang 16,24 %.

    Immer schneller in die Pleite!

    Die verkauften Pools nehmen weiter zu. Ich gehe inzwischen von mindestens 1,2 Mrd. $ Gesamtkapital im Bitcoinmining aus. Verteilt auf 1000 Tage sind das 1,2 Mio. je Tag oder 36.000.000 $ Einsatz im September. Mining-Einnahmen 107 Blöcke je 12,7 BTC (eher weniger) ergeben 1360 BTC. Wert in $ (6.500) 8.840.000 $ Bruttoeinnahmen.
    Stromkosten: kwh 0,0325 €.
    1 S9 Miner verbraucht 1300 Watt.
    30 Tage 24 h 1300 Watt ergibt 936 kwh
    Stromkosten je Miner: 936 x 0,0325€ = 30,42€ = 35,29 US-$
    100.000 S9 Miner ergeben Stromkosten von 3.529.000 $.
    Nettoeinn. aus Mining: 8,84 Mio – 3,53 Mio = 5,31 Mio $.

    Tatsächlicher Verlust : 36.000.000 – 5.310.000 =
    30.690.000 $

    Das für das Bitcoin Mining eingesetzte Kapital kann nur geschätzt werden. Sie ist aber eher vorsichtig und zu niedrig angesetzt!

  9. Lukas sagt:

    Der Bitclub war leider ein riesiger Reinfall. Keine Erträge und ob man sein investiertes Geld jemals wiedersieht scheint mehr und mehr unwahrscheinlich.

  10. Die eine Hälfte hat sich erledigt. GPU – Mining ausgesetzt.
    http://de.fintelegram.com/der-bitclub-krimi-auszahlungen-und-gpu-mining-eingestellt/

  11. Thomas Kaysh sagt:

    Und jetzt werden die ersten Accounts kassiert. “Suspended” heißt es. Kritiker können sich in ihre Accounts nicht mehr einloggen.
    Der Diebstahl ist erfolgt.

  12. Peter sagt:

    Oh oh ….unser guter Thomas Kaysh…. hat es ganz schön dick hinter den Ohren !! 😮 …

    * Anm.d.Red.: Große Teile des Inhalts entfernt

    • geldthemen geldthemen sagt:

      Dieser Kommentar wurde drastisch gekürzt, da er sich in keiner Weise auf das im Artikel behandelte Thema Bitclub Network bezieht und offensichtlich den Zweck verfolgt, von eben diesem Thema abzulenken und sich gleichzeitig an einem, sich kritisch äußernden, geschädigten Kunden des Bitclub Networks für dessen Kritik zu rächen.

      Falls du, werter “Peter” alias “Karl”, über das in deinem von uns gekürztem Kommentar erwähnte Unternehmen und deren Geschäftsführung etwas berichten möchtest, empfehlen wir dir, das auf deiner eigenen, mit einem ordentlichen Impressum ausgestatteten Webseite zu tun. Zusätzlich möchten wir aber auch dazu raten, Aussagen zu belegen und keinesfalls falsche Tatsachenbehauptungen aufzustellen. Und wenn man Bilanzen erwähnt und dazu Feststellungen trifft, sollte man auch in der Lage sein, solche Bilanzen zu lesen und zu verstehen.

      Wie auch immer… Das Thema hier lautet “Bitclub Network”, nicht “Wir lenken vom Bitclub Network ab” oder “Wir rücken die Kritiker in ein schlechtes Licht, um sie unglaubwürdig zu machen”. Letzteres wird leider von unseriösen, gewissenlosen Betreibern und Vertriebspartnern, immer dann versucht, wenn man der Kritik sachlich nichts entgegenzusetzen im Stande ist.

    • Hr. Neugier sagt:

      Wieder ein ganz mieser Versuch, die Kritiker und Aufklärer zu verunglimpfen. Gut das so etwas auf Geldthemen.de nicht geduldet wird.

  13. Danke! Mich Hält es aber auch nicht ab.
    BitClub Betrug: Der Club im Club – Kommt jetzt der Ausstieg aus dem Mining?
    Ein neues “Package” im Wert von 28.000 US-$ gibt es für 3.500 $ und darauf noch 50% Provision. Das sind die Neuigkeiten von jemandem, der es wissen muss!

    https://www.facebook.com/DigitalerGoldgraeber/videos/307553340073337/

  14. BitClub Betrug: Wiederbeschaffungswert des BitClub Miningpools liegt bei nur 40 Mio. $
    DRINGENDE INVESTOREN – WARNUNG!!!
    Die wegen steigender Stromkosten (d.h. wegen der schnell wachsenden Hashpower im Bitcoin Netzwerk) immer teurer werdende Produktion der Bitcoins lässt die Wirtschaftlichkeit des eingesetzten Equipments rasch sinken und unrentabel werden. Dies sieht man deutlich am Preis des Antminers S9j 14,5, dem modernsten Miner, den der BitClub zur Produktion der Bitcoins einsetzt. Aktuell wird er vom Hersteller Bitmain incl. Netzteil zu, Listenpreis von 426 $ bei sofortiger Lieferung angeboten.

    Die höchste beim BitClub Pool je gemessene Hashrate lag bei 1.400 TH/s (seit einigen Tagen liegt sie bei nur ca. 800 TH/s). Dafür benötigt man genau 100.000 solcher Mininggeräte. Der Aufbau eines Miningpools mit einer Hashpower von 1.400 TH/s kostet nicht mehr als 42,6 Mio.$.
    Das ist eine bittere Erkenntnis, die den Initiatoren und Promotern des BitClubs natürlich nicht schmeckt. Sie argumentieren mit wesentlich höheren Anschaffungskosten und ignorieren dabei völlig die Erkenntnis: „Für die Vergangenheit zahlt der Investor kein Geld“
    „Die aktuellen Zahlen im BitClub (Stand August 2018): Der BitClub besteht aktuell aus mehr als 250.000 Mitgliedern – wovon sich 34.952 gemeinsam mit ihren Teams in höheren Positionen befinden. Hinter diesen insgesamt 1.114.952 Accounts dürften sich insgesamt geschätzte 250.000 bis 300.000 BitClub Mitglieder befinden, wenn man einen Durchschnitt von ca. vier Accounts pro Mitglied annimmt.“
    (Quelle:https://tradingfounder.com/bitclub-network-ein-scam/)

    Inzwischen haben wir Ende Oktober. Nehmen wir 1.200.000 Accounts und von jedem Account nur 1000 $ im Bitcoinmining. Diese Schätzung ist sehr konservativ. Daraus ergeben sich 1,2 Mrd. US-$ im BTC-Mining.
    1,2 Mrd. US-$ eingesammeltes Geld, dem ein Gegenwert von 40 Mio. US-$ gegenübersteht!
    Jeder neue Investor erhält nur etwa 3% der Miningpower, die er sich direkt bei Bitmain beschaffen könnte!
    Über die mangelnde Rentabilität des Pools, über die sich zunehmend auch die Mitglieder offen beschweren, darf man sich daher nicht wundern.
    Der BitClub hat auf seinem Blockchainkonto noch Bitcoins im Gegenwert von etwa 70 Mio. $ liegen. Damit könnte er seine Miningpower nahezu verdreifachen, wäre damit aber immer noch völlig unrentabel. Die Betreiber des Pools haben das längst erkannt. Das GPU-Mining für andere Coins wurde unlängst baw. ausgesetzt und die Bitcoin Hashrate gedrosselt.
    Die Führungscrew des „Clubs“, einer auf Nevis eingetragenen Firma, hält das jedoch nicht davon ab, weiter aggressiv Werbung zu betreiben. „Mining interessiert doch keinen Toten“, so äußert sich „Megamonster“ Jörg W. aus Dubaizur Lage.
    Das Geld wird durch Provisionen verdient. Da inzwischen auch Staatsanwaltschaften in verschiedenen Staaten ermitteln, dürfte damit bald Schluss sein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.