BaFin: Lions Trading Club Ltd betreibt illegale Bankgeschäfte

BaFin: Lions-Trading-Club illegal

BaFin erlässt Bescheid gegen die Lions-Trading-Club Ltd.

BaFin nimmt Stellung zum Lions Trading Club (LTC). Endlich! Was lange währt… führt dann doch irgendwann mal zu einer klaren Aussage. Lange haben wir darauf gewartet, nun ist sie da… Die Stellungnahme der BaFin hat lange, ja beinahe zu lange, auf sich warten lassen. Denn inzwischen, genauer seit mehreren Monaten mehren sich die Aussagen Geschädigter, wonach diese von der Lions Trading Club LTD keine Auszahlungen mehr erhalten. Wir haben zu diesem Unternehmen, welches wir von Anfang an als unseriös beurteilten, in mehreren Artikeln ausführlich berichtet:

Der erste Artikel, in dem wir ausdrücklich vor dem Lions Trading Club warnten ist nun fast  1 und 1/4 Jahr alt. Und auch die Schweizerische FINMA und die Österreichische FMA haben längst die Geschäfte der Lions Trading Club LTD für illegal erklärt und Anleger vor Investitionen gewarnt.

BaFin: Lions Trading Club – unerlaubtes Einlagengeschäft

BaFin fordert von der Lions Trading Club LTD die Abwicklung und Rückzahlung der Anlegergelder. In der längst überfälligen Veröffentlichung der BaFin heißt es unter “Unerlaubte Geschäfte”:

Die BaFin hat der „Lionstradingclub Ltd.“ – der Betreiberin der Internetseite www.lionstradingclub.org –, Manchester, Großbritannien, am 13. März 2018 aufgegeben, ihr Einlagengeschäft einzustellen und abzuwickeln.

Sie wies das Unternehmen an, den Anlegern sämtliche angenommenen Gelder unverzüglich zurückzuzahlen.

Quelle: https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2018/meldung_180322_lionstradingclub_ltd.html

Überraschend kommt diese Anordnung nicht, überraschend ist nur, dass sie so lange auf sich warten ließ. Denn nachdem das Kind längst in den Brunnen gefallen ist, es bereits eine große Zahl Geschädigter geben dürfte und aufgrund der negativen Schlagzeilen kaum noch jemand in das Schneeballsystem Lions Trading Club investiert, ist der Nutzen für die Öffentlichkeit nun nicht mehr der, der er bei einer solchen Veröffentlichung zwischen Januar und Sommer 2017 gewesen wäre.

Schweizerische FINMA und Österreichische FMA deutlich schneller

Die Schweizerische FINMA und die Österreichische FMA reagierten in Sachen Lions Trading Club deutlich schneller.

So warnte die FINMA indirekt bereits im Juli 2017 durch die Eröffnung des Konkursverfahrens gegen die LTC Niederlassung in der Schweiz und dann nochmals mit einer deutlichen Warnung kurze Zeit später im August 2017. Unsere Artikel dazu:

Die Österreischische FMA zog Anfang Oktober nach und erklärte die Aktivitäten der Lions Trading Club Ltd. für unerlaubt und warnte die Anleger. Unser Artikel dazu:

Lions Trading Club Geschädigte

Wer durch seine Investitionen beim Lions Trading Club finanziellen Schaden erlitten hat, sollte prüfen, inwieweit strafrechtliche Schritte gegen Betreiber und Werber angezeigt ist und ob Schadenersatzansprüche geltend gemacht werden sollen. Hierbei wäre zu überlegen, ob man einen Rechtsanwalt zu Rate ziehen sollte.

 

 

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6 Antworten

  1. Sibbi sagt:

    Absoluter Betrug. Die Macher sollten verurteilt werden.

  2. Sven K. sagt:

    Ich bin beim LTC angemeldet. Es sieht nicht so aus, als würde der CEO des LTC vorhaben, sich an die Auflagen der BaFin halten. Es ist keine Rede von Rückabwicklung. Im Gegenteil, man soll seine Geld “reinvestieren”. Die Warnungen und Verfügungen von BaFin, FINMA und FMA scheinen den Steiner nicht zu beeindrucken.

  3. ChG sagt:

    Die zahlen doch schon seit Monaten nicht mehr aus. Wie es hier schon im allerersten Beitrag zum Lions Trading Club gesagt wurde: Scam, Abzocke und Betrug

  4. Kurt sagt:

    Dieser Verfügung der Bafin interessiert doch einen Phil Steiner nicht. Der macht munter weiter.

  5. Genericcialisonline sagt:

    Ja habe ich gehört, danke Nicole.

  6. Delphi sagt:

    Phil S. ist ein Scammer von der ersten Stunde und seine Anlagegeschäfte sind Betrug! Er hat einen Haufen Traumtänzer und Claqueure in seinem Umfeld, die immer öfter Unsinn in den Quatschforen verbreiten. Anzeigen bei Europol und Interpol sind unbedingt erforderlich!

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